Allerdings wirken sie bei wichtigen Details nicht immer durchdacht. Und: Es fehlt an innovativen Ideen, mit denen das Unternehmen selbst Trends setzen könnte.
Es ist gerade mal ein Jahr her, dass BenQ aus Taiwan die marode Handy-Sparte von Siemens übernahm, angeblich, um sie wieder auf Vordermann zu bringen. Jetzt ist das Unternehmen insolvent und die Mitarbeiter fürchten um ihre Arbeitsplätze. Das neue alte Management hat es bislang nicht geschafft, Marktanteile zurück zu gewinnen.
Verpasste Chancen
Dabei kann, wer BenQ-Siemens jetzt unterstützen will, ruhig zu einem der Geräte greifen. Allerdings deckt unser Blick aufs Detail vermeidbare Lücken auf. Beim Lieferumfang zeigt sich das bayerisch-taiwanesische Unternehmen oft zu knausrig. Mit revolutionären Handy-Techniken können die Geräte auch nicht protzen. Wenn schon mal ein Modell ganz früh angekündigt wird, etwa das EF 91 mit HSDPA, dann kommt es sicher deutlich später als geplant in den Handel – und die Konkurrenz zieht gleichauf und hat wie so oft die Nase vorn.
Mankos, die aus unseren Gegenüberstellungen von BenQ-Siemens-Handys mit vergleichbaren Modellen anderer Hersteller klar hervorgehen: