Fotostory: Mit dem Sony Ericsson K800i in New York
Lomografieren: Die Dynamik des Zufalls
04. Oktober 2006
Abdrücken, ohne hinzuschauen, mit der Kamera herumwirbeln und dem Glück des Unerwarteten vertrauen – das ist Lomographie, und Handys eignen sich dafür prächtig.
Stand da eine Feuerwehr? War mir gar nicht aufgefallen.
Wenn Sie gerne mit Zufallstreffern arbeiten, sind Handys einfach ideal. Erstens ist das Handy stets zur Hand und zweitens erwarten die Menschen in der Regel – noch! – nicht, dass sie mit dem Handy fotografiert werden.
Weiterer Pluspunkt: Auslösezeitpunkt und Belichtungswerte sind kaum abzuschätzen, wenn Sie nicht durchs Display visieren. Das ist Zufall pur. Wenn Sie aber einen Rest von Kontrolle behalten wollen, schalten Sie den Autofokus ab, wenn ihre Kamera einen besitzt. Dann fällt nämlich wenigstens die meist unkalkulierbare Zeit fürs Scharfstellen weg.