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Handy-Viren: Xonio-Interview mit Eugene Kaspersky

… über betroffene Handys

02. Oktober 2007

Eugene Kaspersky klärt auf, warum gerade Nokia-Handys bedroht sind und weshalb Schutzmaßnahmen von Betriebssystem-Herstellern nutzlos sind.

Symbian-Handys
Handys von Nokia: Zielscheibe zahlreicher Viren
 
Symbian im Visier
"Zu 90 Prozent sind Symbian-Handys, also zum Beispiel sehr viele Nokia-Geräte, von Handy-Viren betroffen. Grund ist nicht etwa, dass Symbian ein besonders unsicheres Betriebssystem ist, sondern der hohe Marktanteil von Symbian-Geräten. Warum soll ein Hacker Viren für Linux- oder Windows-Handys programmieren, wenn er eine weitaus größere Verbreitung mit Symbian-Viren erzielen kann?"

Symbian
Symbian-Betriebssystem: Nicht ab Werk geschützt.
 
Mängel bei Schutzmaßnahmen
"Ich halte wenig von den Schutzmaßnahmen im neuen Symbian-Betriebssystem. Denn diese Maßnahmen wappnen zwar ein Handy gegen Angriffe, Viren und Trojaner, die bei der Veröffentlichung des Betriebssystems aktuell waren, aber nicht vor neuen Methoden. Hier hilft nur ein gutes Antiviren-Programm, das regelmäßig mit Updates aktuell gehalten wird."


Handy-Hardware
Handy-Hardware: Packt den Betrieb eines Viren-Scanners.
 

Auf Nummer sicher
"Ein Antiviren-Programm benötigt im Übrigen nur sehr wenige Hardware-Ressourcen.
Es läuft zwar ständig im Hintergrund, wird aber nur bei neu eingetroffenen Messages und Datenübertragungen beziehungsweise beim Update aktiv. Insofern sind alle aktuellen Handys mit ihrer Hardware für so ein Programm gut ausgerüstet."

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