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Handy-Viren: Xonio-Interview mit Eugene Kaspersky

… über leichtsinnige Handy-Nutzer

02. Oktober 2007

Jeder kennt die Gefahr von Computerviren, doch kaum ein Mensch rechnet damit, dass sein Handy von einem Hacker-Angriff bedroht werden könnte.

Viren-MMS
Viren-MMS: Sieht harmlos aus, schleust aber einen Wurm ins Handy.
 
Vorsicht bei MMS
"Es ist schon erstaunlich, wie leichtfertig Handy-Nutzer mit Viren umgehen. So klickt der Nutzer unbedarft auf eingehende SMS, MMS oder Bluetooth-Dateien. Nur das Öffnen einer SMS reicht schon, um dem Virus Zugang zum Handy zu verschaffen. Hauptsächlich sind es aber MMS, die getarnt als Bild-Nachrichten eine ausführbare Datei einschleusen. In Russland beispielsweise berichten Netzbetreiber von Zehntausenden infizierter MMS pro Woche. Vor kurzem traf einer meiner Mitarbeiter in einem Geschäftsmeeting einen Kollegen, der sich einen Handy-Virus eingefangen hatte. Die Folge: Alles scharte sich um das Handy und bewunderte das exotische Wesen."


Bluetooth-Viren
Gefahr per Bluetooth: Viren verbreiten sich selbst über Funk.
 
Sprunghafte Viren
"Viren verbreiten sich aber nicht nur per Datenübertragung als SMS, MMS oder Bluetooth-Datei. Auch wenn Sie das Handy mit dem PC koppeln droht Gefahr. Computerviren erkennen, dass ein Handy am PC hängt und nisten sich in modifizierter Form auf dem Mobiltelefon ein. Genauso funktioniert das auch anders herum: Handy-Viren springen auf den PC über. Bei Bluetooth-Infektionen ist die Gefahr noch nicht ganz so hoch, denn eine Übertragung ist nur innerhalb der Funk-Reichweite von maximal 20 Metern möglich."



Praxis-Test: Flexispy – So arbeitet die Schnüffler-Software

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