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Handys mit Touchscreen: Tops & Flops im Test

Flop: Die 3 miesesten Touchscreen-Handys

14. Juli 2008

Bei der Bedienung trennt sich die Spreu vom Weizen. Was nützt das schickste Touchscreen-Handy, wenn das Gerät abstürzt oder das Display zu langsam reagiert?


Touchscreen-Parade: Alle berührungsempfindlichen Handys

<b>Samsung SGH-F700V Qbowl:</b> Holprige Bedienung.
Samsung SGH-F700V Qbowl: Holprige Bedienung.
 
Samsung SGH-F700V Qbowl
Das Qbowl von Samsung besitzt eine echte Tastatur, die bei Bedarf ausgezogen werden kann. Das ist auch nötig, denn der Bildschirm reagiert viel zu träge. Um Befehle auszuführen, mussten beispielsweise unser Tester oft mehrfach aufs Handy tippen. Das Navigieren durch die Musiksammlung oder andere Bibliotheken war meist dem Zufall überlassen - immer wieder kam das Display unseren Fingerbewegungen nicht hinterher. So war die Auswahl des gewünschten Liedes eher reine Glückssache, statt echtes Wunschkonzert.

Dass gerade der Touchscreen, der ja eigentlicher Anreiz für den Kauf sein sollte, so enttäuscht, ist bitter. Darüber kann auch die QWERTZ-Tastatur nicht hinwegtäuschen.

Preis: ca. 380 Euro (ohne Vertrag)


Zum Test des SGH-F700 Qbowl    





Samsung SGH-F490: Bleibt beim Scrollen hängen.
Samsung SGH-F490: Bleibt beim Scrollen hängen.
 
Samsung SGH-F490
Das Samsung SGH-F490 bietet ein Touchscreen-Display mit taktilem Feedback durch Vibrationen. Klingt nicht schlecht, doch in der Praxis entpuppt sich das Display als Stolperfalle. Unsere Tester mussten beim Scrollen durch die Musiksammlung mehrfach ansetzen, da das Durchblättern nicht flüssig lief. Die Folge: Wir riefen versehentlich Programme auf. Außerdem reagierte im Test der Touchscreen nicht immer exakt und flott, so dass wir oft mehrmals klicken mussten, bis etwas passierte. Schade, dass die Bedienung so nervt, denn die Ausstattungsliste bietet topaktuelle Features, etwa eine 5-Megapixel-Cam.

Preis: ca. 340 Euro (ohne Vertrag)


Zum Test des SGH-F490    






Sony Ericsson G900: Zu kleines Display.
Sony Ericsson G900: Zu kleines Display.
 

Sony Ericsson G900
Mit dem G900 will Sony Ericsson das Surfen erleicherten. Dabei soll das berührungsempfindliche Display helfen. Schön und gut, doch der Datenturbo HSDPA fehlt, der Touchscreen fällt zu klein aus und Menüpunkte wie auch Weblinks lassen sich nur mit dem mitgelieferten Stylus exakt antippen. Dabei fällt der Stift zu kurz aus, um fest in der Hand zu liegen. Im Test fror der Touchscreen immer wieder ein, das Handy hängte sich gänzlich auf. Möglicherweise kann dies an unserem Testgerät gelegen haben. Ein weiteres G900-Modell lief etwas flüssiger.

Preis: etwa 330 Euro (ohne Vertrag)


Zum Test des G900    






Touchscreen-Parade: Alle berührungsempfindlichen Handys


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