Fitage Katharina: Alles, was ein Senioren-Handy braucht.
Die wenigsten Menschen jenseits der 60 brauchen ein Handy als MP3-Player oder als Digicam-Ersatz. In dieser Lebensphase stehen andere Interessen im Vordergrund, zum Beispiel Mobilität in Verbindung mit Sicherheit. Einige Hersteller haben Handys im Angebot, die diesem Bedürfnis entgegenkommen und an die besonderen Anforderungen älterer Menschen angepasst sind.
Die Bandbreite der Senioren-Handys reicht vom schlichten Drei- oder Fünftastengerät für einfachste Bedienung (Vitaphone und Easy5) über Geräte in der üblichen Handy-Bauweise und Handys mit Riesen-Display (Katharina, EmporiaLife und Simply) bis hin zu Modellen mit integriertem GPS-Modul (3Secur, Vitaphone) und Anbindung an einen telemedizinischen Dienst, der im Notfall schnell und qualifiziert Hilfe organisiert. Das Secufone BX55 ist zudem für sehbehinderte Menschen optimiert – es liest alles vor, inklusive der Menütexte. Allerdings sind solche Lösungen nicht gerade billig. Die meisten dieser Geräte kosten meherere hundert Euro.
Mario Steinheil, Redakteur
Seniorenfreundliche Normal-Handys
Wer weiß, worauf es beim Kauf eines Senioren-Handys ankommt, und auf Sonderfunktionen verzichten kann, findet auch auf dem ganz normalen Handy-Markt brauchbare Modelle, die zudem deutlich billiger sind als die Spezial-Handys, die nur in kleinen Stückzahlen und zu entsprechend hohen Preisen gefertigt werden.
Wo kaufen?
In immer mehr deutschen Städten gibt’s Spezialläden für Seniorenbedarf. Auch ein paar Online-Shops und Dienstleister versuchen sich auf diesem Markt – zum Beispiel www.prosec.biz, www.euronotruf.de, www.spezial-handys.de und www.telecareplus.com.