Nachrichten: SMS schreiben und lesen sehr mühevoll.
Wer ein reich bestücktes Handy will, sollte die Finger vom Motofone lassen. Es funkt lediglich in zwei GSM-Frequenzbändern (reicht für Europa) und verzichtet auf Funktionen wie Kalender, Terminplaner oder integrierte Spiele. Der Wecker lässt sich nur nutzen, wenn das Handy eingeschaltet ist.
Sie können aus sieben voreingestellten Klingeltönen wählen. Deren Lautstärke lässt sich in acht Schritten verändern, auf der niedrigsten Stufe ist nur der Vibrationsalarm aktiv, in der höchsten ist der Rufton selbst in lauten Umgebungen kaum zu überhören. Das Telefonbuch fasst 500 Einträge und lässt nur Name und Nummer des Kontaktes zu. Mail-Adresse oder weitere Nummern lassen sich nicht speichern. Der interne Speicher von zwei MByte lässt sich nicht erweitern – wozu auch? Schließlich gibt’s keine Kamera, keinen MP3-Player, keine UMTS-Downloads.
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Ab und zu mal eine SMS – kein Problem. Aber komfortabel ist anders. Es fehlt nämlich T9. Sie müssen sich also mühsam zu jedem Buchstaben durchklicken. Auch SMS zu lesen, macht keinen Spaß. Grund: Das Display stellt höchstens ein Wort auf einmal dar. Jede Nachricht müssen Sie also Wort für Wort durchscrollen. Power-Simser sollten also die Finger vom Motofone lassen, um verknotetete Gliedmaßen zu vermeiden.