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Test: Motorola RAZR V3i

Die Mischung stimmt

Von Wiebke Hellmann
08. Juni 2006

Verfechter schlanker Edel-Handys kommen am RAZR V3i nicht vorbei. Zumal das Schicke zum Klappen keineswegs nur Magerkost bietet.

Fotostrecke: Motorola RAZR V3i

Motorola RAZR V3i
  • Schickes Handy mit Multimedia
  • Hersteller-Preis: 379 Euro
  • Edles, hochwertiges Gehäuse
  • Große Tastatur
  • E-Mail-Client, Musik-Player
  • Headset nicht mitgeliefert
  • Klingt etwas dumpf
  • Kein UMTS
  • Gesamtwertung: 89 %
  •  gut
  • Telefonfunktionen: 84%
  • Multimedia: 83%
  • Daten/Messaging: 76%
  • Praxis: 98%
  •  
  • Größe: 98 x 53 x 15 Millimeter
    Gewicht: 97 Gramm
    Display: 35 x 43 Millimeter, 176 x 220 Pixel, 262.144 Farben
    Digicam: 1.280 x 980 Pixel (1,3 Megapixel)
  •  
  • (Testzeitpunkt: 08.06.2006)

Motorola RAZR V3i: Edel, zum Klappen, mit Multimedia.
Motorola RAZR V3i: Edel, zum Klappen, mit Multimedia.
 
 Tabelle mit Detailinformationen

Vorteile
Es bringt einfach die Vorzüge der RAZR-Mutter V3 mit: edler Look, flacher Hintern. Dazu gibt’s die großzügig angelegte Tastatur, eingeätzt ins untere Gehäuseteil. Auf den Tasten des V3i konnten wir in gewohnter Manier unsere Daumen austoben, die Steuerung bietet reichlich Bedienkomfort.

Als Neuheiten packte Motorola in diese 15 Millimeter dünne Hülle einen soliden MP3-Player und die Kamera knipst Fotos in Megapixel-Größe. Hits und Aufnahmen konnten wir bequem per USB-Kabel mit unserem Test-Notebook (Windows XP) austauschen. Der Rechner erkannte das Handy sofort als Wechselspeicher. In 26 Sekunden landete ein Song von etwa drei MByte auf dem V3i – nicht Highspeed, aber eine akzeptable Zeit. Alternativ klappt auch das Überspielen vià Bluetooth. Für zusätzliche Speicherkapazität sorgt der Einschub für microSD-/TansFlash-Speicherkarten. Damit ist im V3i für multimediale Auswahl neben praktischen Funktionen wie umfangreichem Telefonbuch, Outlook-Abgleich, Sprachfunktionen und solider Terminverwaltung gesorgt.

Nachteile
Allerdings hat das Multimediale auch Grenzen: Unser V3i brachte zwar gut 70 MByte freien Speicher (Handy plus Karte) mit. Musik-Fans kommen am Kauf einer größeren Speicherkarte (maximal 512 MByte) nicht vorbei. Und für ein Motorola-Headset müssen Sie ebenfalls zuzahlen. Im Paket fehlt es, ein herkömmlicher Kopfhörer mit Klinkenstecker passt nicht. Auch bei der Megapixel-Kamera gibt es Sparmaßnahmen. Hier finden Sie weder große Optionen wie Weißabgleich noch ein Fotolicht. Die leidlich scharfen Ergebnisse kennen wir bereits von anderen Foto-Handys dieser Klasse.

Das Bedienkonzept des V3i bekommen Sie schnell in den Griff, dennoch erweist sich die Menüstruktur nicht immer als geradlinig. So können Sie Bilder und Videos nicht direkt nach der Aufnahme per Bluetooth verschicken, sondern müssen erst den umständlichen Weg über den Bilder-/Video-Ordner nehmen.


Wiebke Hellmann, Redakteurin.
Wiebke Hellmann, Redakteurin.
 
Fazit
Das schlanke RAZR V3i ist nicht nur ein „messerscharfer“ Handy-Ästhet. Es bewältigt Alltagsaufgaben, zeigt sich unterhaltsam, lässt sich angenehm bedienen – eine gute Mischung. Aber kein Überflieger: Dafür ist die Kamera nicht „up to date“ und das fehlende Headset im Paket zieht dem Musik-Liebhaber noch weitere Euros aus der Tasche.

Alternative
Musik-Freunde, die auch gern mal größere Fotos mit ihrem Handy schießen wollen, sollten sich Sony Ericssons W810 näher anschauen. Und: Eine hübsche Verpackung bringt das Walkman-Handy ebenfalls mit – unter anderem.

Fotostrecke: Motorola RAZR V3i

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