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Nachrichten-Kosten im europäischen Vergleich

Fazit: Deutsche werden kräftig abkassiert

19. Februar 2004

Da ist nicht dran zu rütteln: Im direkten Vergleich mit ihren europäischen Nachbarn zahlen deutsche Kunden die höchsten Preise für ihre Handy-Post.

Niedrigere Kosten für die Handy-Post: Ob SMS oder MMS - unsere europäischen Nachbarn haben gut lachen.
 
Grundsätzlich macht es keinen Unterschied, ob Sie eine SMS oder einen Schnappschuss per MMS verschicken - in beiden Messaging-Kategorien liegen die deutschen Portokosten am obersten Limit.

Teures SMS-Vergnügen
So bewegt sich der in Deutschland für Vertragskunden geltende Standard-Preis von 0,19 Euro pro Kurznachricht deutlich über dem, was Kunden in den anderen Ländern unseres Testfelds bezahlen. So löhnen die Handy-Nutzer in der Schweiz und Italien im Schnitt nur 0,14 Euro pro versandter Textbotschaft.

Generell liegen die Kosten für Kurznachrichten im Vergleich zum sonstigen mobilen Datenverkehr auf einem unglaublich hohen Niveau. So reicht ein Datenvolumen von einem MByte umgerechnet für rund 3.300 SMS mit 160 Zeichen. Das heißt: Bei 0,19 Euro pro Textbotschaft kostet ein MByte in SMS satte 627 Euro. Zum Vergleich: Im neuen O2-Tarif GPRS-Data1 gibt's die gleiche Datenmenge schon für 3,95 Euro inklusive.


Letzter Platz beim Foto-Versand
Noch krasser fällt der Unterschied bei den MMS-Gebühren aus. Mit im Schnitt 0,81 Euro pro Multimdedia-Botschaft zahlen deutsche Nutzer derzeit mehr als doppelt so viel Porto für ihre Foto-Nachricht wie die Kunden in Frankreich.

Schlusslicht der Gesamttabelle
Angesichts dieser Ergebnisse wundert es auch nicht, dass Deutschland bei den über beide Nachrichten-Kategorien gerechneten Portokosten für die Handy-Post mit deutlichem Abstand das Tabellenende ziert:

Alle Foto-Handys im Xonio-Preisvergleich


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Weitere Diskussionen 
Thema: Sammelklage Antworten: 10
von: makedonas am: 02.03.04 15:38
Habe eben den Vergleich bei den sms Preisen gelesen.. Eine Unverschämtheit :( Was macht der Verbraucherschutz ? Wie immer in Deutschland, DER PENNT! Und die Regierung? Auch wie immer zockt sie uns auch alle woanders noch mehr ab! Ich denke es sollte eine Bürgerinitiative gegründet werden und eine Sammelklage beim Europäischen Gerichtshof gegen den Netzbetreibern einreichen..

Was meint Ihr dazu?
von: Frankenelbe am: 02.03.04 16:58
Bin sofort da!!
Hatte früher eine alten D1 Vertrag hatte für Netzinterne SmS nur 15Pf und externe 23Pf bezahlt und nun sind wir bei 19c oder umgerechnet 37 Pf

Ich habe immer den eindruck alle messen sich an unseren Sprit Preisen die sind nähmlich ebenfalls zuhoch Doch jemand müsste den Netzbetreibern mal sagen das Sms nichts mit Sprit zu tun hat oder?

Also ran an das Werk!
Wir brauchen eine Liste wo sich jeder eintragen kann damit man was unternehmen kann.

Wer Mekern kann muss bereit sein was dagegen zutun
oder oder zugeben das es ihn gefällt so wie es ist.

Also weider 2 Leute haben wir schon!!!

1. makedonas
2.Frankenelbe
von: >ElPresidente< am: 02.03.04 18:33
3. >ElPresidente<

ich bezweifel zwar, dass das was bringt. aber versuchen kann man's ja mal!
von: smdler am: 28.03.04 22:17
dabei
von: Dukemaster am: 25.04.04 19:57
bin auch dabei !
von: mobilephones am: 29.04.04 18:07
Habt ihr genug geld für eine sammelklage, welche ihr eh verlieren werdet? ;)
von: Lalelu2004 am: 29.04.04 20:45
Was hat denn die Regierung mit den SMS-Preisen (die sind eindeutig zu hoch!) zu tun? In Deutschland ruft man halt gern nach dem Staat...natürlich immer nur so lange, wie es um den eigenen Vorteil geht... :D
von: mobilephones am: 29.04.04 22:11
denk mal an die steuer, welche mit 16% veranschlagt wird ... ;)

vater staat verdient kräftig mit
von: Lalelu2004 am: 29.04.04 23:06
:O Aber die 16 % gelten ja auch für Brot und Wasser. Beim Steuersatz hatte man wohl kaum die sms im Auge ;) Und der eigentliche, tiefere Sinn eines Handy ist (war?) doch telefonieren, nicht simsen :D Die sms-Preise werden nur sinken, wenn sich das über den Markt regeln lässt. Mal sehen, wer von den Anbietern irgendwann die Lawine lostreten muss...
von: mobilephones am: 02.05.04 01:27
was ih meinte war;

umso teuerer die sms ost, desto mehr steuern erhält der alte knacker vater staat, ales palletti?

das die regierung damit nicht direk was zu tun hat sollte eigentlich jeder wissen oder? ;)
von: Lalelu2004 am: 02.05.04 22:08
D'accord! Doch der Verbraucher nimmt ja auch gern jedes Schnäppchen mit - und denkt nicht immer an potentielle Folgen. Alle zwei Jahre ein neues, subventioniertes Handy mit allen Schikanen - dann aber über die Kosten beschweren. Das Vodafone gebrandete Handy für 199 Euro mit O2-Vertrag aus dem Onlineshop ("lieferbar") - leider dann zuerst nicht bzw. nach wochenlanger Wartezeit lieferbar und schließlich nicht ohne Löschen der Software in anderen Netzen zu gebrauchen, aber es gab halt das hippe Modell ganz billig...Um nicht mißverstanden zu werden: In D ist mobil telefonieren viel zu teuer, aber das Verbraucherverhalten erleichtert es häufig Betreibern und Providern auch, ihre hohen Preise zu halten und zu "begründen".
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