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Test: Nokia N90

Digicam II: Alles dreht sich

26. August 2005

Beim N90 rotiert nicht nur die Digicam. Im halb aufgeklappten Zustand können Sie die Außenklappe um die Längsachse drehen und so das Handy wie einen Mini-Camcorder halten. Das Innen-Display fungiert dabei als Sucher.

Oberhalb des Displays eingebaut: die Softkeys fürs Kamera-Menü.
 
Inklusive Sondertasten
An die ganzen Drehteile mussten wir uns zwar erst etwas gewöhnen, das Einfangen der Motive bedurfte etwas Übung. Aber die Hürden waren schnell überwunden.

Sehr praktisch: Ist mit Klappe und Kamera alles im Lot, können Sie das N90 mit der einen Handy über einen auf der Geräteseite angebrachten Joystick bedienen. Mit der anderen nutzen Sie die beiden oberhalb des Displays angebrachten Softkeys. Letztere werden durchs Display-Klappen und -Drehen automatisch aktiviert - wie die Kamera-Funktion selbst. Übrigens: Dank der drehbaren Digicam sind Video-Telefonate ohne zweite Kamera möglich.

Automatischer Foto-Modus
Coole Idee für den Schnappschuss: Wenn Sie bei zugeklapptem Handy die Kamera um 90 Grad drehen, geht das N90 automatisch in den Foto-Modus. Das kleine Außendisplay arbeitet dann als Motivsucher. Das klappte im Test gut, unser Gerät startete die Kamera-Software recht zügig und das Foto war flott im Kasten.

Fotostrecke: Nokia N90

Ausstattungstabelle des Nokia N90

N90 zu, Kamera gedreht, fertig zum Schnappschuss.
 
Ablegen und versenden
Die Fotos speichert das Handy im JPEG-Format, eine Bilddatei kann locker 500 Kilobyte (KByte) groß sein. Das ist aber kein Problem, denn inklusive mitgelieferter Speicherkarte (RS-MMC) von 64 Megabyte (MByte) bietet das N90 dem Nutzer knapp 90 MByte an frei belegbarem Platz. Wer den Finnen als MP3-Player ausgiebig nutzen will, muss nachrüsten.

Der direkte Versand per E-Mail oder MMS machte im Test keine Mühe. Allerdings werden die 2-Megapixel-Bilder verkleinert - beim Mail-Versand um die Hälfte, in die multimedialen Nachrichten (MMS) passen nur VGA-Formate (640 x 480 Pixel). Ihre Aufnahmen können Sie aber auch beispielsweise direkt per Bluetooth an andere kompatible Geräte oder an entsprechend ausgestattete Drucker schicken.






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