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05. April 2007

Test: Nokia N95 Test

Fotoausstattung


5 Megapixel – rund um diese nackte Zahl hat Nokia eine gut ausgestattete Digicam gebaut.


Fotostrecke: Nokia N95

Test im Labor: Nokia N95 als Digicam


Nokia N95
Kamera des N95: Löst auf wie eine Mittelklasse-Cam.
 
Nokia gibt dem N95 ein Autofokus-Objektiv von Carl Zeiss mit – allerdings anders als beim N93 ohne optisches Zoom. Hinter der Optik warten 2.592 x 1.933 Pixel darauf, belichtet zu werden. Das bot in Deutschland bislang nur das LG KG920. Laut Nokia soll das Handy bis zu 300 Fotos schießen können, bevor der Akku aufgibt, das wäre ein recht guter Wert. Als Sucher dient das Display mit 240 x 320 Pixel, das mit seiner Diagonale von 6,6 cm (2,6 Zoll) zu den größten Handy-Displays gehört - wenn wir einmal von den großen Windows-Mobile-Smartphones absehen. Auch ungewöhnlich: Das Display kann 16 Millionen Farben darstellen.

Bildqualität
Die Bilder, die wir mit dem N95 gemacht haben (siehe Fotostrecke), können sich sehen lassen: gleichmäßige Schärfe, guter Weißabgleich, gute Durchzeichnung und kurze Makrodistanz machen die Kamera zumindest bei Tageslicht zu einem ordentlichen Ersatz für durchschnittliche Kameras - vorausgesetzt, Sie fotografieren eher statische Motive, denn das N95 hat eine lange Auslöseverzögerung wie alle Autofokus-Handys.


Tageslicht und automatischer Weißabgleich: Gute Farben, gute Schärfe (Klick aufs Bild öffnet Originaldatei.
 
Das N95 ist mit den Fotofunktionen eines aktuellen Kamera-Handys bestückt: Neben einigen Bearbeitungsoptionen für fertige Bilder bietet die Kamera zum Beispiel einen Serienbildmodus mit einstellbarem Bildabstand, Szenenmodi, Farbeffekte und Weißabgleichsprofile, die im Test auch bei Kunstlicht gute Ergebnisse lieferten - nicht selbstverständlich für Kamera-Handys. Nutzer des N95 können ihre Fotos direkt an einen Blog oder einen Fotodienst wie Flickr.com schicken.

VGA-Videos
Auch als Videokamera leistet das N95 allerhand: Es nimmt Videos mit VGA-Auflösung (480 x 640 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde auf - und zwar, so lange der Speicher reicht. Praktisch: Der User kann die Aufnahme nicht nur beenden sondern per „Pause“ auch unterbrechen und später fortsetzen, ohne eine neue Datei zu generieren. Nokia spendiert einen digitalen Bildstabilisator für die Videoaufnahme, der Wackeleffekte reduzieren soll.

Praktisch: Nokia liefert ein Video-Kabel mit, mit dem Sie Bilder und Videos vom Handy aus am Fernseher vorführen können.

Fotostrecke: Nokia N95

Test im Labor: Nokia N95 als Digicam


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