Eckdaten
Anders als beim recht klobigen N93 schafft Nokia beim N95 im Design eine gute Balance zwischen Ausstattung und Größe. Zwar misst das Gerät 99 x 55 x 21 Millimeter, doch liegt es angenehm kompakt in der Hand. Dank des Doppel-Sliders stehen dem User sowohl ein großes Display als auch Menü- und Zifferntasten sowie – auf der Kopfseite versteckt – vier MP3-Sondertasten zur Verfügung. Das N95 wiegt 121 Gramm - das geht für ein derartiges Handy absolut in Ordnung. Schade, dass in diesem Gewicht nur ein schwacher Akku enthalten ist: Der hielt in unserem Test nur schlappe zweieinhalb Stunden GSM-Gespräch unter Vollast durch - zu wenig für ein derartiges Multimedia-Handy.
Die Verarbeitung des Gerätes entspricht der der meisten Nokia-Handys. Das Chassis macht einen guten Eindruck, die Rückwand und der Akku-Deckel hingegen wirken ein bisschen zerbrechlich. Besonders gut hat uns das helle und kontrastreiche Display gefallen, das mit 40 x 53 Millimetern so groß ist, dass der Nutzer auch Webseiten lesen kann. Die Zifferntasten sprechen knackig an und reichen auch für große Finger. Suboptimal: Beim Tippen stößt der User oft mit dem Daumen an die Unterkante des Display-Schlittens, wenn er in der oberen Tastenreihe unterwegs ist.
Querformat: Komfortabler Player.
Multimedia im Querformat
Praktisch: Wenn man per Slider die MP3-Tasten freilegt, wechselt das Handy nicht nur ins Querformat sondern aktiviert auch ein spezielles Multimedia-Menü mit großen Icons, durch das der Nutzer mit Hilfe des Steuerkreuzes navigiert.
Flottes Arbeitstempo
Nokia hat seit unserer ersten Begegnung mit einem Vorserien-N95 kräftig am Tempo gefeilt. Unser Testgerät arbeitete recht zügig und reagierte gut auf Eingaben. Auch das Display als Kamerasucher arbeitet schnell genug und macht auch flotte Schwenks mit.
Akustik
Das N95 klingt im Gespräch angenehm und natürlich und kommt auch mit gleichzeitigem Sprechen gut zurecht. Der Freisprecher hingegen zickte im Test zuweilen beim Gegensprechen, klang aber ebenfalls recht angenehm.