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Test: Nokia N96 (Handy)

Fazit: Die Nummer eins

24. September 2008

Mit dem N96 setzt Nokia ein deutliches Ausrufezeichen und zeigt der Konkurrenz, dass man auch ohne Touchscreen-Technologie die Spitzenposition in der Handy-Bestenliste einnehmen kann. Die Finnen verstehen es einfach, sehr gute Multimedia-Handys zu bauen.


Fotostrecke: Nokia N96

Tabelle mit Detailinformationen


Nokia N96
  • Vollgepacktes Multimedia-Handy mit Riesen-Speicher und DVB-H
  • Preis: etwa 660 Euro oh. Vertrag (Stand: Sep. 2008)
  • 16 GByte interner Speicher plus Kartenslot
  • Mobile-TV, GPS, Internetradio
  • WLAN, HSDPA
  • Kein echter Blitz
  • Anfälliges Gehäuse
  • Schwacher Akku
  • Gesamtwertung: 96 %
  •  sehr gut
  • Telefon: 98%
  • Multimedia: 98%
  • Daten/Messaging: 100%
  • Praxis: 87%
  •  
  • Größe: 103 x 55 x 20 Millimeter
    Gewicht: 125 Gramm
    Display: 240 x 320 Pixel, 2,8 Zoll, 16 Millionen Farben
    Kamera: 2592 x 1944 Pixel (5-Megapixel)
  •  
  • (Testzeitpunkt: 24.09.2008)

<b>Nokia N96:</b> Neuer Spitzenreiter.
Nokia N96: Neuer Spitzenreiter.
 
Nokia hat es einmal wieder geschafft - die Finnen erobern mit dem N96 nach N95 und N95 8GB ein weiteres Mal die Spitzenposition in unserer Handy-Bestenliste. Und das absolut verdient! Die Ausstattung des N96 bietet nahezu alles, was an Technik in so ein kleines Multimedia-Gerät hinein passt. Mit WLAN, HSDPA, 5-Megapixel-Kamera, 16-GByte großem Speicher, 2,8 Zoll Display sowie GPS-Empfänger dürfte Handy-Nutzern so schnell nicht langweilig werden.

Darüber hinaus bringt Nokia das mobile Fernsehen via DVB-H aufs Handy. Im Test machte das Angebot über Mobile 3.0 wirkllich Spaß, allerdings befindet sich DVB-H immer noch in der Testphase. Die Zeit wird zeigen, ob Mobile-TV in Deutschland wirklich massentauglich werden kann. Denn erst dann haben N96-Nutzer auch einen Nutzen vom integrierten DVB-H-Empfänger.

Die einzigen Schwächen zeigte das N96 in der Praxis. Das glatte Gehäuse und die teils knarzige Tastatur konnte nicht an die guten Leistungen des Vorgängers N95 8GB anknüpfen. Obendrein machte der Akku im Test schon bei 3,5 Stunden schlapp - für ein Handy dieser Klasse zu früh. Zudem fehlt es dem Gerät, gerade als neuem Handy-King, ein wenig an Esprit: Es ähnelt insbesondere dem Nokia N81 und könnte in den Regalen schon einmal übersehen werden.

Was kommt danach?
Die Frage wird sein, ob Nokia es schafft auch kommende Modelle, also nach der Generation N95 und N96, mit der gleichen technischen Vielfalt und einer einfach zu bedienenden Oberfläche auf dem Markt zu bringen.


Sebastian Griesbach, Redaktion.
Sebastian Griesbach, Redaktion.
 
Denn lange kann sich der Hersteller der beliebten Touchscreen-Technologie bei Handys nicht mehr verschließen. Deshalb wird das Nokia Tube, welches der Hersteller in Kürze vorstellen wird, mit Spannung erwartet.

Alternative
Wem das N96 derzeit noch zu teuer ist, wer auf Riesen-Speicher und mobiles Fernsehen verzichten kann, dem können wir getrost das Vorgänger-Modell N95 8GB empfehlen. Es bietet eine ähnlich umfassende Ausstattung mit HSDPA, WLAN, GPS und Co., ist aber mit 400 Euro in unserem Preisvergleich deutlich günstiger zu haben.

Testbilder mit dem Nokia N96 bei Xonio Fotofun

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