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Flexispy - Spionage-Tool fürs Handy

Lauschangriff!

09. August 2007

Die umstrittenste Funktion von Flexispy Pro: Der Spitzel kann das Handy unbemerkt als Wanze benutzen. Funktioniert das in der Praxis wirklich?


Fotostrecke: So arbeitet die Schnüffel-Software Flexispy

Belauscht: Ein Anruf startet die Abhörfunktion
 
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen gerade in einer wichtigen geschäftlichen Besprechung oder sind beim Rendezvous mit Ihrer/Ihrem Geliebten – und jemand kann über Ihr Handy alles mithören! Das ist kein schlechter Scherz, mit Flexispy geht das wirklich.

Per Optionsmenü oder ferngesteuerter SMS kann der Spitzel einem Flexispy-Handy eine Nummer vorgeben, von der aus die Abhör-Anrufe stattfinden. Dann muss er nur noch das Handy anrufen - Flexispy fängt den Anruf ab, checkt, ob der Anruf von der vorgegebenen Nummer kommt und nimmt ggf. den Anruf ohne Rufton direkt an. Außerdem schaltet die Software den Freisprecher ein.

Das Handy überträgt dann alle Geräusche im Umkreis des Geräts, der Besitzer bemerkt davon nichts. In unserem Test wurde lediglich das Display kurz und unauffällig hell.

Fotostrecke: So arbeitet die Schnüffel-Software Flexispy


Belauschen deaktivieren
Fernbedienung: Per SMS stoppen Sie den Lauschangriff
 
Im Test erfolgreich bespitzelt
Xonio testete die Handy-Wanze. Tatsächlich funktioniert die Funktion reibungslos und diskret. Bei einem Gespräch, in dem das Handy auf einem Tisch in unmittelbarer Nähe lag, konnten wir alles verstehen.

Eine bedenkliche Funktion, die für Eifersüchtige und Industriespione gleichermaßen interessant sein dürfte. Übrigens: Wenn der Spitzel den Handy-Besitzer anrufen möchte, ohne die Lauschfunktion auszulösen, kann er zuvor per SMS-Befehl das Abhören abschalten.


Fotostrecke: So arbeitet die Schnüffel-Software Flexispy


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