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Test: Samsung SGH-D820

Praxis: Schick und praktisch

16. Mai 2006

Ganz in Schwarz kann das Samsung nicht nur optisch punkten, auch Benutzerführung und Handhabung gefallen. Nur der schlechte Klang via Festnetz trübt das Bild.


Fotostrecke: Samsung SGH-D820

Samsung SGH-D820
Bildgewaltig: Knackig scharfes Display.
 
Display
Das augenfälligste Merkmal des SGH-D820 überzeugt auf den ersten Blick. Auf 240 mal 320 Pixel stellt das Display Bilder, Grafiken und Texte mit 262.144 Farben sehr hell und knackig scharf dar. Auch bei spitzem Blickwinkel lassen sich alle Details noch gut erkennen. Nur bei starker Sonneneinstrahlung ist die reflektierende Anzeige schlecht ablesbar.

Handhabung
Ganz in Schwarz, 91 Gramm leicht und 16 Millimeter dünn macht das D820 sowohl in der Hand als auch am Ohr eine gute Figur. Mit seinem Gewicht und Abmessungen gehört der Handschmeichler derzeit zu den schlanksten Slider-Handys auf dem deutschen Markt. Das Handling gefällt – gute Druckpunkte bei allen Tasten, schnelle Reaktionen auf Tastendruck und die Federunterstützung beim Öffnen oder Schießen des Schiebers sind nur einige Vorzüge.



Samsung SGH-D820
Hauptmenü: Animierte Grafiken weisen den Weg.
 
Benutzerführung
Typisch Samsung: Über die Mitteltaste der Vier-Wege-Navigation gelangen Sie nicht etwa zum Menü, sondern direkt zum Browser. Das kann schon mal zu einem ungewollten Ausflug ins Internet führen. Sonst verbergen sich die Hauptmenüpunkte hinter neun selbsterklärenden Grafiken. Die Auswahl kann entweder per Vier-Wege-Taste oder per Schnellwahl über die Zifferntasten erfolgen. Auch die Untermenüs, die für den Schnellzugriff durchnummeriert sind, lassen sich so anwählen. Aber die etwas zu lang geratenen Bezeichnungen der Menüpunkte sind unübersichtlich, da sie umständlich übers Display scrollen.

Akustik
Nichts zu meckern gab es hier auf der Handyseite. Die Gesprächspartner wirkten stets präsent und waren immer gut verständlich. Auch beim Freisprechen machte das D820 dank der kraftvollen Wiedergabe über Lautsprecher einen guten Eindruck. Deutlich schlechter fiel der Hörtest auf der Festnetzseite aus. Hier kam die Stimme des Gesprächspartners sehr dumpf und leise an. Das Freisprechen auf dem Festnetz machte wirklich keinen Spaß, da der Gegenpart durch nervige Aussetzer und mangels Lautstärke kaum zu verstehen war.

Fotostrecke: Samsung SGH-D820

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