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Test: Samsung SGH-F210 (Handy)

Ausstattung: Ohne Extrawürste

07. November 2007

Viel Schnickschnack dürfen Sie beim SGH-F210 nicht erwarten. Es bietet eine grundsolide Ausstattung, doch einige praktische Funktionen vermissten wir schmerzhaft.


Fotostrecke: Samsung SGH-F210

Tabelle mit Detailinformationen


Samsung SGH-F210
Kontakte: Mit jeweils bis zu sieben Details.
 
Telefonfunktionen
Das Handy bietet Platz für bis zu 1.000 Kontakte. Diesen Nummern fügen Sie jeweils bis zu sieben Details hinzu, etwa Name oder E-Mail-Adresse. Ihren Kontakten können Sie zudem spezielle Klingeltöne zuweisen. Das klappt übrigens auch mit Kontaktgruppen.

Beim Telefonieren steht eine Aufnahmefunktion bereit. Allerdings fehlen wichtige Extras wie Sprachwahl und Sprachsteuerung. Auch auf einen Freisprecher müssen SGH-F210-Besitzer verzichten.



Samsung SGH-F210
Datenaustausch: Nur über die Software möglich.
 
Datenfunktionen
UMTS oder HSDPA? Fehlanzeige. T-Mobile- und Vodafone-Kunden nutzen immerhin das EDGE-Netz. Per Bluetooth 2.0 verbinden Sie das F210 mit anderen Geräten. Dank A2DP bringt das Handy die Musik in Stereo auf die Bluetooth-Kopfhörer.

Knapp 1 Gbyte misst der Speicherplatz. Wer möchte, pumpt den Speicher mit einer microSD-Karte (nicht im Lieferumfang) zusätzlich auf. Als wir das Handy an den PC koppelten, wurde das SGH-F210 nicht automatisch als externe Festplatte erkannt. Zum Datenaustausch müssen Sie deshalb zuerst die mitgelieferte Software installieren. Auch beim Datenaustausch brauchen Sie Geduld: Die 3 MByte große Test-Datei brauchte satte 19 Sekunden, bis sie auf dem Handy landete: deutlich zu lang für ein Musik-Handy.


Samsung SGH-F210
MP3-Player: Unterstützt ID3-Tags.
 

Multimedia
Kommen wir zum Herzstück des Handys: dem Musik-Player. Er spielt neben MP3 auch Formate wie zum Beispiel AAC oder WMA ab - allerdings keine DRM-geschützten WMA-Songs. Im Test gefiel uns der kräftige Klang - selbst über die mitgelieferten Kopfhörer, die unbequem und zu locker im Ohr saßen. Zum Glück können Sie über den mitgelieferten Klinkenadapter bessere Hörer, etwa In-Ear-Hörer, anschließen.

Zum Knipsen steht eine 2-Megapixel-Kamera bereit. Für Schnappschüsse ist die Qualität noch ausreichend – mehr aber nicht. Außenaufnahmen wurden im Test recht kontrastreich und farbgetreu dargestellt. Helle Flächen wirkten überbelichtet. Die Innenaufnahmen wiesen einen Rotstich auf. Leider fehlte es allen Bildern an Tiefenschärfe. Das Kameramenü bietet erstaunlich viele Einstellungsmöglichkeiten, wie zahlreiche Weißabgleich- und ISO-Stufen sowie Effekte und Rahmen. Auch ein Selbstauslöser ist an Bord. Bei dunklen Lichtverhältnissen vermissten wir allerdings ein Blitz oder wenigstens ein Fotolicht. Videos nehmen Sie in CIF-Auflösung (320 x 240 Pixel) auf. Die Länge wird lediglich durch den freien Speicherplatz begrenzt.

Fotostrecke: Samsung SGH-F210


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