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Test: Sony Ericsson W200i

Kleiner Walkman ganz groß

Von Sebastian Griesbach
27. März 2007

Ein Musik-Handy für jedermann? Das W200i ist das günstigste Mitglied der Walkman-Familie. Trotz mäßiger Ausstattung muss sich der jüngste Sprössling nicht verstecken.

Fotostrecke: Sony Ericsson W200i

Tabelle mit Detailinformationen


Sony Ericsson W200i
  • Klassisches Walkman-Handy zum Einsteigerpreis
  • Hersteller-Preis: 159 Euro (ohne Vertrag)
  • MP3-Player mit sattem Sound
  • Ausdauernder Akku
  • Günstiger Preis
  • Kein Bluetooth
  • Schwache Kamera mit VGA-Auflösung
  • Schlechter Joystick
  • Gesamtwertung: 100 %
  •  gut
  • Gesamtpunktzahl: 88 (v. 100)
  • Telefonfunktionen: 87
  • Multimedia: 76
  • Daten/Messaging: 76
  • Praxis: 98
  •  
  • Größe: 101 x 44 x 18 Millimeter
    Gewicht: 85 Gramm
    Display: 24 x 32 Millimeter, 128 x 160 Pixel, 65.536 Farben
    Digicam: 640 x 480 Pixel (VGA)
  •  
  • (Testzeitpunkt: 27.03.2007)

Sony Ericsson W200i: Günstiges Walkman-Handy.
Sony Ericsson W200i: Günstiges Walkman-Handy.
 
Vorteile
Wo Walkman drauf steht, da ist auch Walkman drin – zumindest bei Sony Ericsson. Das W200i überzeugt mit umfangreichen Musik-Funktionen und einem satten Sound. Das Handy spielt Dateien in den Formaten MP3, AAC, AMR und WAV ab, die auf der 128 MByte (erweiterbar bis 1GByte) großen Micro SD-Speicherkarte Platz finden.

Mit dem mitgelieferten USB-Kabel können Sie die Daten vom Rechner auf das Handy übertragen. Das Test-MP3 (3 MByte) landete nach genau 12 Sekunden auf dem Handy - ein ordentlicher Wert. Mit einer Sprechzeit von etwa dreieinhalb Stunden liegt das W200i im Mittelfeld.

Äußerlich unterscheidet sich das W200i kaum von seinen Geschwistern. Dem W810i sieht es sogar verblüffend ähnlich. Das robuste Gehäuse in Verbindung mit den typischen Walkman-Designelementen wirkt hochwertig und elegant - von billiger Anmutung keine Spur.

Nachteile
Für ein Einsteiger-Handy bietet das W200i zwar viele Extras - trotzdem finden wir ein paar Haare in der Suppe. Kein Bluetooth-Funk? Ein klarer Minuspunkt. Das Musik-Handy verfügt lediglich über USB sowie eine Infrarot-Schnittstelle. Mit der VGA-Kamera (640 x 480 Pixel Bildauflösung) werden nur die anspruchslosesten User glücklich. Und während das Gehäuse noch punktet, müssen wir bei der Tastatur Abstriche machen. Die Tasten liegen zum Teil zu eng bei einander – nichts für große Hände – und wirken etwas billig.

Anders als andere Walkman-Modelle hat Sony Ericsson das W200i nicht mit einem Steuerkreuz ausgestattet – statt dessen ist ein Joystick eingebaut. Und der machte bei unserem Test prompt Probleme: Weil er zu tief im Gehäuse sitzt, findet der User nur schwer den richtigen Druckpunkt, um die gewünschte Option anzuwählen.


Sebastian Griesbach, Redaktion.
Sebastian Griesbach, Redaktion.
 
Fazit
Das W200i hat in unserem Test vor allem mit seinen Musikfunktionen gepunktet. Das jüngste Mitglied der Familie trägt die Bezeichnung „Walkman“ zu Recht. In Anbetracht dessen, dass das W200i als Einsteiger-Handy gedacht ist, fallen die negativen Aspekte nicht zu sehr ins Gewicht – auch wenn Bluetooth durchaus wünschenswert gewesen wäre. Der Käufer bekommt für rund 150 Euro ein Handy mit hochwertigem MP3-Player, guter Ausdauer und ansprechendem Design.

Alternative
Wenn Sie zusätzlich zur MP3-Funktion Wert auf eine üppige Ausstattung (Bluetooth, 2-Megapixel-Cam, 512 MByte Speicherkarte) legen, dann stellt der große Walkman-Bruder W810 eine Alternative dar. Das W810i ist für etwa 200 bis 230 Euro ohne Vertrag erhältlich.









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Das Sony Ericsson W200i auf Platz 9 im Vergleichstest: 20 MP3-Handys im Labor

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