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Test: Sony Ericsson W890i (Handy)

Praxis: Flachmann mit Fummel-Faktor

27. Februar 2008

Der Nobel-Hobel zieht mit seinen Mini-Maßen und dem Metallgehäuse neidische Blicke auf sich. Nutzer mit dicken Daumen dürften am W890i allerdings verzweifeln.


Fotostrecke: Sony Ericsson W890i

Tabelle mit Detailinformationen


<b>Tastatur:</b> Teilweise nur mit dem Fingernagel zu treffen.
Tastatur: Teilweise nur mit dem Fingernagel zu treffen.
 
Sony Ericsson setzt seine Handys auf Diät. Das Ergebnis: Keine 11 Millimeter ist das W890i dick. Obwohl das Gehäuse samt Tastatur komplett aus Edelmetall besteht, wiegt das Handy gerade mal 78 Gramm. Das W890i hielt im Akku-Test etwas über drei Stunden bei voller GSM-Sendeleistung durch. Kein Top-Wert, aber noch akzeptabel.

Handhabung
Unser Testgerät fasst sich angenehm und wertig an, es ist sehr gut verarbeitet. Nichts klappert oder knarzt. Bei der Bedienung des W890i ist allerdings viel Fingerspitzengefühl gefragt. Die Nummerntasten fallen zu klein aus und stehen zu eng zusammen. Bei den Hotkeys wird's noch hakeliger: Nur mit dem Fingernagel lassen sich die vier Tasten um den 5-Wege-Knopf bedienen. Auch die Tasten an den Gehäuseseiten, wie der Walkman-Knopf oder der Kameraauslöser, sind sehr schmal. Für weniger geschickte Nutzer und Besitzer dicker Daumen ist das W890i daher ungeeignet.


Purple Sky: Eines der fünf Menü-Designs.
Purple Sky: Eines der fünf Menü-Designs.
 
Menüführung
Gewohnt übersichtlich präsentiert sich das Menü mit den üblichen zwölf Unterpunkten. Wer keine Lust auf das Walkman-Design hat, wechselt zu anderen Outfits - insgesamt stehen fünf Designs zur Auswahl, weitere können heruntergeladen werden.

Haben Sie sich an die winzigen Richtungstasten am 5-Wege-Knopf gewöhnt, können Sie diese mit über 180 (!) Funktionen verknüpfen.

Display / Akustik
Das 32 x 41 Millimeter Display ist nicht ganz so groß, wie das des W910i-Kollegen. Dennoch wirkt es schön hell und konstrastreich und stellt Menübeschriftungen vollständig dar. Im Akustiktest schnitt das W890i mittelmäßig ab: Die Stimmen klangen zwar deutlich und laut, auf Handy-Seite jedoch sehr metallisch mit einem Hintergrundrauschen. Der Freisprecher war beim Handy-Telefonierer trotz voll aufgedrehter Lautstärke zu leise. Beim Dazwischensprechen vernahmen wir auf Festnetz-Seite Aussetzer.

Fotostrecke: Sony Ericsson W890i


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