Der zweite Testkandidat von Compaq fällt nicht nur größer und mit 3 kg Gewicht auch schwerer aus als das N620c – das N800w kostet mit rund 4.200 Euro auch deutlich mehr, obwohl es noch mit einem mobilen 2,2-GHz-Pentium-4 rechnet.
HP Compaq Evo N800w
Teurer Nobel-Hobel: eher portable Workstation als Mobil-PC.
Preis: ca. 4.200 Euro Info: www.hewlett-packard.de Preis/Leistung: mangelhaft
Dafür steckt eine Menge Ausstattung drin: 512 MByte DDR-SDRAM, ein schnelles Kombilaufwerk, eine 60-GByte-Festplatte, ein hochauflösendes 15,1-Zoll-TFT mit 1.600 x 1.200 Pixel Auflösung sowie ATIs mobile Profi-Grafiklösung Mobility Fire GL 9000 nebst 64 MByte Video-speicher. Kombiniert ergeben die Zutaten eine gute Office-Leistung und sehr gute 3D-Leistungswerte. Weniger überzeugend sind die Akkulaufzeiten von 188, 118 und 85 Minuten für Office, DVD-Playback und 3D-Gaming.
Der Schnittstellen-Umfang fällt angesichts des Preises nicht sonderlich aus. So fehlen etwa ein serieller Port, Firewire, ein zweiter PC-Card-Slot sowie W-LAN und Bluetooth. Ansonsten macht das Gerät einen soliden Eindruck. Schade nur, dass es mit 2,0 und 2,2 Sone für Leerlauf und DVD-Wiedergabe nicht mehr ganz leise ist. Auch die maximale Oberflächen-Temperatur von 52°C ist schon recht heiß.