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19. August 2004

Test: Canon PowerShot Pro1



Überzeugender Acht-Megapixler

Die Acht-Megapixel-Kamera überzeugt durch prima Ausstattung und Bildqualität und bietet viele Freiheiten bei der Aufnahme.


Canon PowerShot Pro1
WERTUNG
GESAMT:

gut
Gesamtwertung: 88%
Bildqualität: 96%
Ausstattung: 100%
Ergonomie: 80%
Dokumentation: 14%
Service: 67%
User-Meinung
87% 13%
Ihre Meinung zu diesem Produkt
Komplettausstattung, Qualität der Optik und exzellente Bedienbarkeit überzeugen im Test.
Hochwertiges Objektiv
Sehr schneller Autofokus
Sehr gute Menüführung
Automatischer Weißabgleich bei Kunstlicht zu warm

Preisvergleich: Canon PowerShot Pro1


Canon PowerShot Pro1
Canon PowerShot Pro1
 

Gutes Handling
Das schwarze, kompakte Gehäuse der Pro1 wirkt edel, hochwertig und liegt sehr gut in der Hand. Das zwei Zoll große TFT mit 235.000 Pixel Auflösung lässt sich aufklappen, so dass Fotos auch aus ungünstigen oder ungewöhnlichen Perspektiven gelingen. Alle Knöpfe und Schalter liegen dort, wo man sie erwartet. Das Wählrad bietet zwölf verschiedene Einstellmöglichkeiten: Diverse Motiv-Programme, Blenden- oder Zeitvorwahl sowie einen manuellen Modus. Zwei individuell konfigurierbare Modi sind ebenfalls vorhanden und lassen sich direkt über das Wählrad aufrufen.

Schneller Autofokus
Der siebenfache optische Zoom-Bereich deckt eine (Kleinbild-)Brennweite von 28 bis 200 Millimeter ab. Das sollte in den allermeisten Situationen genügen. Optional gibt es Tele- oder Weitwinkel-Vorsätze. Der Autofokus arbeitet sehr schnell und präzise, den Zoom-Bereich stellt der Fotograf mit einem Drehring am Objektiv ein.

Neutrale Farbwiedergabe
Die Kamera liefert gestochen scharfe Aufnahmen. In Tele-Stellung des hochwertigen Objektivs lassen sich sehr gut Effekte mit gezielter Schärfe und Unschärfe erzielen. Ein zuschaltbarer Graufilter reduziert bei grellem Licht die Helligkeit um zirka drei Blendenstufen.

Die Farbwiedergabe wirkt auf den ersten Blick etwas „trocken“. Bei näherer Betrachtung wird jedoch schnell klar, dass die Canon alle Farben sehr neutral einfängt, intern verarbeitet und weitergibt – die Testergebnisse bestätigen das. Wer möchte kann das fertige Bild mit Photoshop und Co. zur gewünschten Anmutung hin verändern. Umgekehrt ist es wesentlich schwerer, aus einem nicht neutralen Bild wieder ein farbrichtiges zu extrahieren.

Fazit: Eine solide Acht-Megapixel-Kamera für den ambitionierten und kreativen Fotografen. Besonders praktisch: Der Drehring für das sieben-fach Zoom direkt am Objektiv.

Alternative: Die Konica Minolta A2 hat eine ähnliche Ausstattung, hilft aber mit "AntiShake" gegen verwackelte Aufnahmen. Dafür ist die Bildqualität wegen des hohen Rauschens etwas schwächer.


Preisvergleich: Canon PowerShot Pro1
Technische Daten
Auflösungen 3.264 x 2.448; 2.272 x 1.704; 1.600 x 1.200, 1.024 mx 768, 640 x 480  
Pixel angegeben / effektiv / interpoliert 8,3 / 8,0 / – Millionen  
CCD-Grösse 2/3 Zoll  
Brennweite Kleinbildkamera 28 - 200 mm  
Lichtstärke Objektiv 1:2,4 - 3,5  
Optisches / digitales Zoom 7- / 3,2fach  
Verschlusszeit von bis (manuell) 15 - 1/4.000s  
Blende von bis (manuell) 2,4 - 8  
Größe / Auflösung TFT-Display 2,0 Zoll / 235.000 Pixel  
ISO automatisch 50 - 400  
ISO manuell 50 - 400 


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