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25. Mai 2008

Test: HTC Touch Diamond (Smartphone)

Praxis: Edles Outfit, schlapper Akku


Im Test rächte sich die Tatsache, dass HTC dem Diamond einen schwächeren Akku verpasst hat. Nur zweieinhalb Stunden hielt die Kraftzelle unter GSM-Vollast durch.


Fotostrecke: Alle Bilder vom HTC Touch Diamond

<b>Tastataur:</b> Deutlich verbessert.
Tastataur: Deutlich verbessert.
 
Eckdaten
Das Diamond ist mit 110 Gramm und Abmessungen von 102 x 51 x 12 Millimetern sogar leichter und kleiner als das iPhone. Das hochauflösende VGA-Display (840 x 460 Pixel) hat eine Diagonale von 7,1 Zentimeter und stellt einen deutlichen Schritt nach vorn im Vergleich mit bisher verwendeten Displays in HTC-Geräten dar. Die gebotene Akkulaufzeit ist indiskutabel. Mit nur zweieinhalb Stunden Gesprächszeit bei voller GSM-Sendeleistung rangiert das Diamond weit hinten im Akku-Ranking.

Bedienung
Hier müssen wir wieder das iPhone von Apple erwähnen. Browser und Einstellungsmenüs erinnern uns stark an das US-Handy. Trotzdem ist hier ein dickes Lob fällig. Mit dem Diamond macht der Web-Zugriff wirklich Spaß. Seiten werden per Opera-Browser wie vom PC gewohnt angezeigt. Zoomen, Weblinks öffnen oder die Seite per Finger verschieben: Alles klappt gut und vor allem flott. Die Bedienoberflächen sind im 3D-Style animiert.

Aus Platzgründen haben die Entwickler auf eine QWERTZ-Tastatur verzichtet. Jedoch gibt es eine verbesserte Touch-Tastatur mit größeren Buchstaben. In der Praxis zeigt sich die Tastatur als guter Kompromiss aus Voll- und Touchscreen-Tastatur. Buchstaben sind auch mit größeren Fingern gut auswählbar. Das Schreiben klappt damit recht flott und komfortabel.

Nutzerführung
Es gibt animierte Wettervorhersagen, mit dem Finger steuerbare Bedienoberflächen und gut durchdachte Bedienfunktionen wie den beleuchteten Sensor-Zoomring oder den per Magnet gehaltenen Bedienstift. Ziehen Sie den Stift heraus, wird das Gerät aktiviert. Zücken Sie während eines Telefonates den Stift, wird die Notizfunktion aktiviert.

Der verbaute Beschleunigungssensor sorgt immer für eine gut lesbare Anzeige und für ein weiteres nettes Detail: Liegt das Handy flach auf dem Tisch und klingelt, können Sie es zum Schweigen bringen, wenn Sie es einfach auf Displayseite umdrehen. Trotz hübscher Screens und animierter Effekte - tauchen Sie tiefer in die Funktionen ab, sehen Sie auch beim Diamond die gewohnte Windows-Mobile-Oberfläche, die zwangsläufig den mitgelieferten Stift auf den Plan ruft.

Display / Akustik
HTC setzt beim Diamond erstmals auf ein Glas-Display, das mit einer dünnen Kunststoffmembran überzogen ist. In der Praxis wirkt sich diese Technik in einem sehr scharfen Bild und guten Kontrastwerten aus. Bilder und Texte wurden bei unserem Testgerät brillant, hell und schön scharf dargestellt. Im Akustiktest konnte das Diamond nicht glänzen. Stimmen klangen dumpf und teilweise verrauscht aus Handy und Festnetztelefon.


Fotostrecke: Alle Bilder vom HTC Touch Diamond


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