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20. März 2008

Test: Medion Akoya MD 96619 (Notebook)



Günstiges Office-Notebook mit Extras

Medion landet mit dem 900 Euro günstigen Akoya MD 96619 in der Top 5 der Notebooks ohne separate 3D-Grafik. Eine noch bessere Platzierung verhinderte nur die schwache Verarbeitungsqualität.

Fotostrecke: Medion Akoya MD 96619


Medion Akoya MD 96619
WERTUNG
GESAMT:

gut
Gesamtwertung: 78,7 %

Leistung: 75%
Mobilität: 86%
Ausstattung: 81%
Ergonomie: 76%
Display: 72%
Doku/Service: 57%
User-Meinung
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Ihre Meinung zu diesem Produkt
Handliches, günstiges, gut ausgestattetes 13,3-Zoll-Notebook mit langer Laufzeit und hellem Display, aber schwacher Verarbeitung.
Gute Leistung
Lange Laufzeit
HDMI-Anschluss
Helles Display
Verarbeitung
Preis: etwa 900 Euro
Medion Akoya MD 96619: Lange Laufzeit und gute Ausstattung.
Medion Akoya MD 96619: Lange Laufzeit und gute Ausstattung.
 

Das Akoya MD 96619 ist ein Office-Notebook, das Medion um ein paar praktische Multimedia-Elemente angereichert hat. Basis Das 900 Euro günstigen Geräts ist die aktuelle Centrino-Plattform, sie arbeitet mit Intels flottem Zweikern-Prozessor Core 2 Duo T7250 (2,0 GHz). Die im Chipsatz integrierte Grafiklösung und die für das installierte Windows Vista Home Premium ausreichenden 2 GByte Arbeitsspeicher sowie die 160-GByte-Festplatte und der DL-DVD-Brenner sind typisch für gute, aktuelle Office-Notebooks. 54-MBit-WLAN, und 1-GBit-LAN gehören ebenso zum guten Business-Ton. Aus der Multimedia-Ecke stammen die HDMI-Buchse zum digitalen Anschluss an Fernseher oder Beamer und die Webcam mit Mikrofon.

Handlich und lange Laufzeit
Mit der 13,3-Zoll-Bauform entspricht das Akoya MD 96619 dem aktuellen Trend zu kompakten Notebooks. Seine 2,1 Kilogramm Gewicht sind für diesen Formfaktor normal. Insgesamt ein angenehm handlicher mobiler Rechner. Die Besonderheit liegt in der Laufzeit: Dank des 8-Zellen-Akkus und der Strom sparenden Centrino-Plattform können Sie mit dem 96619 gut sechs Stunden arbeiten. Damit zählt es in dieser Notebook-Klasse zu den Spitzengeräten. Unter Volllast halten die Energiezellen immerhin 1:50 Stunden.

Stabilitäsprobleme: Die Tastatur gibt deutlich nach.
Stabilitäsprobleme: Die Tastatur gibt deutlich nach.
 
Display: Hell, flott, kontrastreich
Für ein Notebook dieser Preisklasse ist die Display-Qualität ziemlich gut. Wären in der Bestenliste nicht die extremen Ausreißer der teuren Notebooks mit LED-Display, würde sich dies noch deutlicher in der Display-Wertung niederschlagen. Mit einer Helligkeit von 229 cd/m² und einem Kontrastverhältnis von 616:1 können Sie sowohl im Büro als auch im Freien arbeiten. Da es aber spiegelt, sollen Sie die Sonne nicht im Rücken haben. Zudem ist das 13,3-Zoll-TFT mit 10,8 ms außergewöhnlich flott. Manches Spiele-Notebook wäre um diese Display-Reaktionszeit froh.

Nichts für Vieltipper
Bei der Verarbeitung zeigt sich, wo Medion gespart hat, um den günstigen Preis zu erreichen: Das schlichte Notebook-Gehäuse und insbesondere der Display-Deckel haben wenig Stabilität und lassen sich leicht eindrücken. Wer vor hat, mit dem Akoya MD 96619 viel zu schreiben, wird nicht glücklich. Die Tastatur gibt deutlich nach und vermittelt ein sumpfiges Schreibgefühl. Beim Touchpad klappern die Maustasten.

Arnt Kugler, Redakteur
Arnt Kugler, Redakteur
 
Fazit
Bis auf die Verarbeitung hat Medion ein zu diesem Preis bisher unerreicht gutes Notebook hinbekommen. Besonders die lange Laufzeit, die Handlichkeit und die gute Ausstattung lassen das Akoya MD 96619 aus der Notebook-Masse hervorstechen. Wer mit der schwammigen Tastatur leben kann, bekommt mit ihm ein Office-Notebook, das manch teurerem Gerät überlegen ist.

Alternative
Zu dem Preis ist das Medion Akoya MD 96619 konkurrenzlos. Das etwas teurere Fujitsu Siemens Amilo Si 2636 übertrifft das Medion-Notebook zwar in der Leistung und Ausstattung, doch dafür macht der Akku früher schlapp.

Fotostrecke: Medion Akoya MD 96619


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