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29. August 2007

Test: Nokia 6110 Navigator (Smartphone)

Navi / PDA: Schnell zum Ziel


Das 6110 verdient den Beinamen „Navigator“ auf jeden Fall. Der kleine Lotse bringt Fußgänger und Autofahrer sicher zum Ziel.


Fotostrecke: Nokia 6110 Navigator

Tabelle mit Detailinformationen


Nokia 6110 Navigator
Navi: Route 66 Navigator 7.
 
Navigation:
Im 6110 steckt eine umfangreiche Navi-Lösung von Route 66 namens Navigator 7. Die komplette Software inklusive Kartenmaterial für Deutschland befindet sich bei Lieferung fertig installiert auf dem Handy. Auf unserem Testgerät war eine Deutschlandkarte vom vierten Quartal 2006 installiert. Informationen zum verwendeten GPS-Chip und die Anzahl der unterstützten Kanäle will Nokia nicht preisgeben.

Ein Klick auf die Navi-Taste führt Sie direkt zum Navigationsmodus. Adressen können sie im SMS-Stil eingeben. So findet das Handy bei Eingabe von „leop 3 mün“ im Eingabemodus „Freier Text“ automatisch die gesuchte Adresse Leopoldstrasse 3 in München. Dabei können Sie wählen ob Sie als Fußgänger oder als Autofahrer zum Ziel gelotst werden wollen. Im Fußgängermodus werden beispielsweise Einbahnstrassen ignoriert. Im Kfz-Modus können Sie sich entweder die kürzeste oder die schnellste Route berechnen lassen.

Flott und praxistauglich
Im Test brauchte das Handy nach dem ersten Einschalten etwa 2 Minuten, um genügend GPS-Satelliten für eine Navigation am Himmel zu erspähen. Bei der zweiten Inbetriebnahme fand das Handy nach etwa 30 Sekunden genügend Satelliten. Die Berechnung einer 50 Kilometer langen Route war in flotten 15 Sekunden geschehen. Auf eine von der Zielführung abweichende Strecke reagierte das 6110 innerhalb von 5 Sekunden mit einer Neuberechnung der Route, absolut praxistauglich.

Das Ziel fand das Handy sehr präzise. Im Menü können Sie aus vielen Einstellungsoptionen zu Darstellung, Routenführung und Kartenanzeige wählen. Wenn im Telefonbuch Adressdaten hinterlegt sind, können Sie direkt einen Kontakt auswählen und sich dorthin lotsen lassen.


Nokia 6110 Navigator
Extras: Weitere Services buchbar.
 
Unterm Menü-Punkt „Extras“ können Sie sich Dienste wie Verkehrsinfos und Standorte von Blitzampeln oder Wetterinfos per mobilem Online-Zugriff dazubuchen. Dafür fallen aber die jeweiligen Verbindungskosten des Netzbetreibers für Online-Sitzungen an. Für die Buchung des Wetterdienstes werden einmalig knapp 10 Euro fällig.

Verkehrsinformationen gibt’s für knapp 30 Euro, regionale Karten gibt’s ab knapp 10 Euro, Landeskarten (z.B. England und Irland) gibt’s ab 50 Euro. Abgerechnet wird per Kreditkarte. Auch andere Länderkarten können Sie direkt per Handy dazukaufen. Im Test machte die Navigation insgesamt einen guten Eindruck. Nokia legt allerdings kein Zubehör für die Verwendung im Auto bei, Auto-Halter und -Ladegerät müssen Sie separat kaufen.

PDA-Funktionen
Der Kalender des 6110 bietet gute Möglichkeiten zur Termin- und Aufgabenverwaltung, an anstehende Termine erinnert er per Alarmfunktion. Aufgaben können Sie mit Fälligkeitsdatum und individueller Priorität abspeichern. Office-Dateien lassen sich mit dem 6110 betrachten (Word, Excel, Powerpoint und PDF), aber nicht bearbeiten. Das synchronisieren von Kontakten, Notizen, Terminen und Aufgaben mit dem Rechner klappt einfach und schnell. Im Test benötigten wir für den Abgleich von 1.000 Kontakten per USB knapp über eine Minute. Per Bluetooth gingen knapp zwei Minuten ins Land.

Fotostrecke: Nokia 6110 Navigator


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