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21. August 2006

Test: Nokia N73

PDA / Multimedia: Businesstaugliches Fun-Handy


Die Mischung macht's: Office-Qualitäten gepaart mit guten Kamera-Funktionen und einem klangstarken Musik-Player.


Fotostrecke: Nokia N73

Tabelle mit Detailinformationen


Nokia N73
Querknippse: Fotos werden im Querformat aufgenommen.
 
Wer gelegentlich Office-Dokumente auf dem Handy ansehen will und diese auch per Mail, Bluetooth oder Infrarot versenden möchte, wird nicht enttäuscht. Mit Quickoffice oder Acrobat-Reader lassen sich Dateien im Word, Excel, Powerpoint und PDF-Format zumindest anzeigen, wenn auch nicht bearbeiten. Termine und Aufgaben können Sie per Kalenderfunktion einpflegen und verwalten und per Daten-Synchronisation mit dem Rechner (Outlook, Lotus Notes) abgleichen. Im Test war das per USB in knapp 2 Minuten erledigt (1.000 Kontakte, 100 Notizen). Per Bluetooth gingen etwa 10 und per Infrarot etwa 50 Sekunden mehr ins Land. E-Mails lassen sich allerdings nicht synchronisieren.

Kamera
2.048 x 1.536 Pixel (3,1 Megapixel) mit Autofokus und Tessar-Objektiv von Zeiss mit einer Brennweite von 5,6 Millimetern (entsprechend Kleinbildkameras) hören sich erstmal gut an. In der Praxis konnte die Kamera nicht zu hundert Prozent überzeugen. Zwar sehen die Fotos erst mal nicht schlecht aus, aber die gemessene Auslöseverzögerung von gut 3 Sekunden taugt höchstens für Schildkrötenrennen oder Stillleben.

Manche Laborwerte gefielen ebenfalls weniger gut, wir stellten auf den Testfotos beispielsweise unnatürlich knallige Farben und ein relativ hohes Bildrauschen fest. Per Makro lassen sich Motive, die sich bis zu 8 Zentimeter vor der Linse befinden, scharf abbilden – ein guter Wert! Videos im CIF-Format (352 x 288 Pixel) können Sie mit dem N73 aufnehmen, bis der interne Speicher oder die optionale Speicherkarte voll ist.


Nokia N73
Ab Werk: Headset, Putzlappen und Trageriemen legt Nokia mit ins Paket.
 
Musik-Player / Radio
Der MP3-Player des N73 klingt mit den beiliegenden Kopfhörern gut und hat bereits in der Standardeinstellung ordentlich Bass. Wenn Ihnen der Bums nicht reicht, können Sie per Presets oder Equalizer noch mehr Schalldruck ans Trommelfell bringen. Welcher Sound Ihnen gerade um die Ohren fetzt, lässt sich per Interpreten- und Songtitel-Anzeige herausfinden.

Spielen und Simsen können Sie ebenfalls während der Player läuft. Selbiges gilt für das recht einfach gestrickte, integrierte FM-Radio ohne RDS-Unterstützung. Übrigens: Dem N73 fehlt ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker, wenn Sie Ihren eigenen Kopfhörer verwenden wollen, müssen Sie erst mal einen Adapter kaufen.

Fotostrecke: Nokia N73


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