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27. Juli 2007

Test: Sony Ericsson P1i (Smartphone)

PDA / Multimedia: Gut gerüstet


Das P1i bringt einen Visitenkarten-Scanner mit und kann Office-Dateien bearbeiten. Die 3-Megapixel-Kamera und der Musik-Player machen das Gerät auch für Multimedia-Freunde interessant.


Fotostrecke: Sony Ericsson P1i

Tabelle mit Detailinformationen


Sony Ericsson P1i
P1i: Mit Handschriftenerkennung.
 
PDA-Funktionen
Interessant für Business-Nutzer: Sie können Visitenkarten fotografieren und ein kleines Programm übernimmt dann die Informationen automatisch in die Kontaktdatenbank. Das funktioniert bei Namen recht gut. Mit Mail-Adressen aber hat die Software Probleme, da sie oft Kleinbuchstaben wie „i“ und „l“ verwechselt. Im Office-Ordner finden sich auch Tools wie Quickoffice, PDF+ und ein Aufgabenplaner. Mit Quickoffice lassen sich Word- und Excel-Dateien bearbeiten, PDFs und Powerpoint-Dateien können Sie zumindest betrachten.

Schleichend langsam ging die Synchronisation von Kontaktdatenbank, Terminen, Aufgaben, Notizen und Mails vonstatten. Per USB dauerte der Abgleich von 1.000 Kontakten knapp über vier Minuten. Noch länger dauerte das per Bluetooth und Infrarot. Gut gefielen uns die flexiblen Möglichkeiten, Text einzugeben. Sie können dazu die Handschriftenerkennung, eine virtuelle Tastatur oder die QWERTZ-Tasten nutzen.


Sony Ericsson P1i
Kamera: 3 Megapixel mit Autofokus und Fotolicht.
 
Multimedia
Im P1i steckt auch eine ausgewachsene Kamera mit 3,2 Megapixel Auflösung, Autofokus, Fotolicht und etlichen Einstellungsoptionen zu Aufnahmenmodus, Weißabgleich, Effekten und Auflösung. Vertonte Videos können Sie im Format 320 x 240 aufzeichnen, bis der Speicher voll ist. Mit dem P1i lassen sich qualitativ gute Bilder aufnehmen, die allenfalls etwas überschärft wirken (siehe Fotostrecke). Ein Schutz für die Kameraoptik fehlt dem P1i. Die Linse verschmutzt recht schnell durch Fingerabdrücke. Tipp: Erst putzen, dann knipsen!

Der MP3-Player versteht MP3-Tags und bietet entsprechende Filter. Via Klangvoreinstellung (elf Presets inklusive Megabass) kann der Sound auf die eigenen Vorlieben getrimmt werden. Das beiliegende Headset klingt zwar ordentlich, bietet aber keine gute Passform. Eine Buchse mit 3,5 Millimeter Durchmesser zur Verwendung gängiger Ohrhörer fehlt – bei Bedarf müssen Sie einen Adapter nachkaufen. Ab Werk steckt eine Speicherkarte mit 512 MByte im Handy. Inklusive Telefonspeicher stehen Ihnen 615 MByte für eigene Inhalte zur Verfügung. Unser Test-Album (12 MP3s, 65 MByte) war per USB in knapp einer Minute aufs Handy überspielt.

Fotostrecke: Sony Ericsson P1i


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