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25 Jahre BTX

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25 Jahre BTX: Feldversuche

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Feldversuche

Bereits 1980 begannen erste BTX-Feldversuche in Düsseldorf, Neuss und Berlin. Im Bild sehen Sie eine Mitarbeiterin der Postbank bei der Kontoverwaltung per BTX.



Feldversuche
IFA 1983
Quelle
Modem
Kombi-Gerät
Login
Start
Sie haben Post
BTX-Hack
Abgeschaltet
Bereits 1980 begannen erste BTX-Feldversuche in Düsseldorf, Neuss und Berlin. Im Bild sehen Sie eine Mitarbeiterin der Postbank bei der Kontoverwaltung per BTX.
Zum Start der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin stellten Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling (CDU) und der BTX-Entwickler-Erich Danke den Bildschirmtext offiziell vor. Danke wurde später Technik-Vorstand von T-Online.
Der Fürther Versandhändler war eines der ersten Unternhehmen, die ans BTX-System angeschlossen wurden.
Das Modem dbt-03 gab es zunächst nur bei der Post zu kaufen. Es bot eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1.200 bit/s.
Wer es komfortabel brauchte, griff zu Geräten wie diesem. Die Preise begannen bei rund 3.000 D-Mark.
Wer sich einwählen wollte, brauchte eine zwölfstellige Teilnehmernummer und ein Passwort.
Nach erfolgreichem Login sah man diesen Startbildschirm.
Zu den wichtigsten Funktionen zählte der Versand digitaler Nachrichten.
Wau Holland und Steffen Wernéry, Gründer des Chaos Computer Clubs (CCC), gelang es 1984, das BTX-System zu hacken. Sie lasen die Anschlusskennung der Hamburger Sparkasse aus und riefen tausende Male ein Netz-Spiel auf. Jedes Mal wurden 9,90 Mark fällig, der Bank abgezogen und den CCC-Hackern gutgeschrieben. Am Ende entstand ein Schaden von 134.000 Mark.
Mitte der 90er gab es in Deutschland rund 850.000 BTX-Kunden. Mit dem Aufkommen des Internets wurde der Dienst überflüssig. 2007 wurde der Bildschirmtext abgeschaltet.