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BlackBerry 9500 Storm

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BlackBerry 9500 Storm: BlackBerry Storm

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BlackBerry Storm

RIM Chef Mike Lazaridis hat den BlackBerry Storm erst Anfang der Woche gemeinsam mit Vodafone offiziell vorgestellt.



BlackBerry Storm
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RIM Chef Mike Lazaridis hat den BlackBerry Storm erst Anfang der Woche gemeinsam mit Vodafone offiziell vorgestellt.
Wir haben uns gleich ein Testmuster geschnappt. In einer schlichten, schwarzen Schachtel …
… steckt das erste Touchscreen-Handy von RIM.
Mit 112 x 62 Millimetern ist das Storm zwar etwas kleiner als das iPhone, dafür aber mit 158 Gramm und 15 Millimetern auch schwerer und dicker.
Dennoch liegt das Handy sehr angenehm in der Hand. Auch die Verarbeitung ist sehr gut und hochwertig. Der Akku hielt im Test etwa dreieinhalb Stunden bei voller GSM-Sendeleistung durch.
Der Druck auf den Power-Knopf erweckt das Handy zum Leben.
RIM setzt beim Storm erstmals einen Touchscreen mit neuartiger Bedientechnik ein.
Die ganze Anzeige funktioniert dabei als eine mechanische Taste, die bei der Bedienung einer Funktion ein spürbares Feedback gibt.
Eine Funktion lässt sich damit wie von einem Touchscreen gewohnt vorwählen und endgültig per Druck auf den Screen aktivieren.
Die Front erinnert an die Touch-Oberfläche der HTC-Geräte, die untere Navigationsleiste erlaubt das Umschalten zwischen Funktionen.
Auch die Tastenaufteilung und die Kamera-Funktion erinnern an den HTC Touch HD.
Das Mail-Konto lässt sich bequem mit einem Finger aufrufen.
Vom versprochenen Multitouch ist in der Praxis nicht viel zu spüren. Mit zwei Fingern auf dem Display können Sie lediglich mehrere Listeneinträge markieren. Es gibt keine Zoom-Funktion wie beim Apple iPhone.
Auch verschieben oder verkleinern können Sie keine Bilder oder Anzeigen mit dem Storm-Display.
Erinnert ans iPhone: Die Videofunktion bietet Vollbildmodus und einblendbare Bedienoptionen.
Ihre Musik können Sie über ID3-Filter sortieren lassen.
Vodafone legt eine 30-Tage-Lizenz für die sprachgesteuerte Navigation mit ins Paket.
Hinten sitzt die 3,2-Megapixel-Kamera mit LED-Fotolicht. Auf der Rückseite des Handys hat RIM auch ein Mikrofon untergebracht, das während eines Gespräches störende Umgebungsgeräusche registriert und diese mit Hilfe einer Gegenfrequenz eliminiert.
Die Bilder sehen recht gut aus. Hier: Labor, Tageslicht, Automatik. Nur etwas wenig Farbe ist im Bild.
Bei Kunstlicht fehlt ebenfalls Farbe und die Aufnahme ist etwas zu warm geraten.
Mit dem Modus "Strahlend" sehen die Farben bei Kunstlicht schon etwas knalliger aus.
Der Blitz leuchtet nahe Motive recht gut aus, verfällscht die Farben allerdings deutlich.
Hohes Bildrauschen, bei 10 Zentimetern liegt die Nahgrenze der Kamera.
Ab Werk steckt 1 GByte interner Speicher im Handy. Das Storm unterstützt microSD-Karten mit bis zu 16 GByte.
Der Storm ist etwas kleiner ...
... als das iPhone.
Dafür ist das Handy etwas breiter um die Hüften.
Über einen eingebauten Lagesensor schwenkt die Anzeige beim Drehen automatisch vom Hoch- ins Quer-Format und umgekehrt.
Unter dem Touchscreen stecken vier Hardkeys: Anruftaste, Menütaste, Steuertaste, Auflegtaste (v.l.n.r.).
Das Handy ist ab sofort bei Vodafone ab 1 Euro mit Vertrag und ab 480 Euro ohne Vertrag zu haben. Mit 16 GByte-Karte ist es ab 550 Euro erhältlich. Nach Angabe von Vodafone gibt es weder SIM- noch Net-Lock beim Storm.