Arme Kunden: Die schlechteste Handy-Werbung |
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Ay Yildiz
Die richtige Assoziation zur falschen Zeit: Wenn auch beim Handy-Auftanken bei Ay Yildiz so horrende Summen verlangt werden wie jüngst bei Esso, Aral & Co für den Liter Sprit, sieht Otto Normalverbraucher sicher bald tiefrot.
Ay Yildiz
BildMobil
Blau.de
Blau.de
Congstar
Debitel
Debitel
Debitel/Talkline Sound Chicken
E-Plus
E-Plus
E-Plus
E-Plus
E-Plus
E-Plus
Ewetel
HTC Touch Diamond
Motorola U9
O2
O2
O2
Pennymobil
Samsung
Simyo
T-Mobile
T-Mobile
Vodafone
Klarmobil
Vodafone
Vodafone
Vodafone
Die richtige Assoziation zur falschen Zeit: Wenn auch beim Handy-Auftanken bei Ay Yildiz so horrende Summen verlangt werden wie jüngst bei Esso, Aral & Co für den Liter Sprit, sieht Otto Normalverbraucher sicher bald tiefrot.
Quasseln ins Boulevard-Blatt: Geht es hierbei etwa auch darum, all die ungemein wichtigen Informationen aus der "Bild" sofort per Handy weiter zu geben? Schier unmöglich, denn so billig kann der Discount-Tarif nie und nimmer sein - auch nach den nächsten 20 Preissenkungen nicht.
Zausefrisur und Glatze: Irgendwo erinnern die Socken mit Mundfalte an das bitterböse Sarkasten-Team Statler und Waldorf aus der Muppet Show. Nur sagen die Socken leider meist nichts, sondern verzieren nur die Seite von blau.de. Und wenn Sie dann doch mal den Mund auftun, ...
... ist die Anspielung auf Statler und Waldorf sofort in den hintersten Winkel verbannt, denn hier regiert nicht geistreich sondern günstig.
Komm zu Congstar, lass dich zutexten: Der Discount-Ableger von T-Mobile preist seine Flatrate mit einem Heer von poppig bunten Labermäulern an. Prädikat: Viel zu bunt.
Gähn, es ist EM(-Werbung) und keiner schaut hin. Der einzige Bezug zu dem Sportereignis des Jahres ist dabei die Silbe "Fan-" aus "Fan-tastisch!" im Text darunter. Wir finden das nur eines: Schrottig!
Nur nicht vom Niveau abweichen, es könnte ja besser werden: Auch der zweite Werbe-Versuch von Debitel lädt zum Abtauchen ein. Wie eine überdimensionierte Schwimmbahn in einer sterilen Bürohaus-Zeile den Bezug zur Wochenend-Flatrate herstellen soll, bleibt das Geheimnis des Service-Providers.
Kurzer Weg von "Schicken" zum "Chicken": Die Krone des Trash geht an den Werbe-Spot zum Grußkarten-Dienst Sound (S)Chicken von Debitel/Talkline. Der Dienst selbst scheint dem Spot dabei in nichts nachzustehen.
Alle Zeichen stehen auf grünes Alien: Eine grüne Hand, dazu der Schriftzug Allin, der sich nur allzu leicht als Alien lesen lässt. Aber was am meisten stutzig macht: Wer hat schon jemals ein grünes Schweizer Messer mit dieser Aufschrift gesehen? Gänsehaut pur.
Und die Alien-Show geht weiter: Der Mars wird von grünen Enten bevölkert. Ihr Anführer macht sich gerade für eine Ansprache ans Volk bereit. Er verkündet einen neuen Preissturz auf 4 Cent pro Minute oder SMS in alle Netze. Die Reaktion des Volkes lässt E-Plus dabei vorsichtshalber im Dunkeln.
Eines ist aber klar: Das Volk der Aliens hat ein Gastgeschenk mitgebracht, um sich Freunde zu machen, ein seltsames rechteckiges Gerät mit Tasten. Der Bildschirm - wie könnte es anders sein - hat einen grünen Hintergrund. Das Sony Ericsson T280i nehmen wir gern, meint das Volk, aber ...
... die Tarife, die wollen wir nicht. So zumindest lassen sich die abweisenden Hände genau über der ausgewählten Rubrik "Tarife" deuten. An dieser Stelle sicherlich eine Geste, die überdacht werden sollte.
Was die Aliens uns mit dieser offenen Hand für Mobile Dienste anbieten möchten, bleibt ebenfalls im Dunkeln. Rein gar nichts dürfte es eigentlich nicht sein. Einigen wir uns also darauf: Der erste Eindruck täuscht. Nur ist dieser aber für viele Menschen entscheidend, liebe Außerirdische von E-Plus.
Robbie Williams soll dafür sorgen, dass ich mir die Ohren anschnalle? Etwa mit den Schmusesongs von Frank Sinatra? Wir finden: Vor Robbie Williams müssen höchstens aufgeheizte Groupies gewarnt werden. Bei Schwermetall-Sound gibt's sicher deutlich mehr auf die Ohren.
Und wieder muss die EM herhalten: Euch Ewetel verlässt sich auf den bewährten Massensport als Werbe-Zugpferd. Dabei entgeht der Fan hier nur knapp dem Crash mit einem überdimensionierten Angebot - Glück gehabt! Ein großer Ball ist das zwar, große Werbung sicher nicht.
Im Werbe-Spot zum Touch Diamond bemüht HTC ein überschwängliches Schöpfungs-Szenario, ob Urknall, Vulkanausbruch oder Kristallisations-Prozess zum fertig geschliffenen Diamanten, sei dahingestellt. Am Ende des Prozesses steht auf jeden Fall das neue Touch Diamond. Wir finden: Viel zu viel Bombast.
Hilfe, mein Handy brennt! Glaubt man dem Werbespot von Motorola, ist das U9 ein richtig gefährliches Handy: Ständig lodert im Außen-Display eine Flamme, sogar die Unterlage auf dem es liegt, bringt es zum Glühen. Aber so manch einer steht ja auf diese Art von Gefahr. Wir glauben: Die Werber verbrennen sich hier die Finger.
Werben mit dem Blubb: So sieht die Wort-/Bildmarke des Netzbetreibers O2 aus. Wenn die Blasen allerdings aus den angebotenen Handys blubbern, bleibt der Eindruck: Bei O2 kochen sie auch nur mit Wasser. Und irgendwas ist da sicher nicht ganz dicht.
Ja, wo laufen sie denn? Wenn zu guter Letzt Sauerstoffbläschen aus Menschen über blauen Himmel schweben, wird es mir persönlich zu luftig - wo bleibt der Inhalt?
Angriff der Sauerstoffbläschen! Spätestens bei diesem Werbebild wird klar: O2 strebt die Weltherrschaft im Mobilfunk-Markt an. Und wo bleibt Agent OO2?
"Billig? Stehste doch drauf!" Die Werbe-Masche von Pennymobil hat uns mit ihren grellen Farben eher umgehauen.
Das Samsung SGH-G800 besitzt zwar einen dreifachen optischen Zoom - so weit so gut. Dass sich damit aber aus kilometerweiter Entfernung eine Frau auf dem Eiffelturm heranzoomen lässt, wie in dem Video angedeutet, ist natürlich eine typische Werbe-Übertreibung und völliger Mumpitz. Weiß doch jeder, dass das nur mit dem Nokia N95 geht.
Es darf jubiliert werden, denn Simyo ist drei Jahre alt. Zu diesem Ereignis lässt die Discount-Tochter von E-Plus aber keine Ballons steigen, nein, sie lässt sie platzen wie Seifenblasen. Das soll hoffentlich kein böses Omen sein.
Völlig leer, der Typ. Und sowas wünscht sich T-Mobile für ganz Deutschland! Wir sind entsetzt.
Richtig eng haben es die MyFaves-Freunde in ihren Magenta-Schlupflöchern. Kein Wunder: Bei den saftigen Grundgebühren der MyFaves-Tarife bleibt wirklich wenig Spielraum.
Ja, was ist denn nun das Versprechen? Meint Vodafone etwa die Zeltromantik? Übernachten auf harten Böden, Fertignahrung aus der Dose und Dauerlärm auf überfüllten Campingplätzen, eventuell auch noch Dauerregen oder Sturm und Hagel? Bestimmt ein Werbe-Versprecher ...
Trenki, die Verkörperung des bayrischen Volkszorns sagt, wo's langgeht - nämlich zu klarmobil. Mit diesem Avatar hat der Discounter sich endgültig auf sein öffentliches Erscheinungsbild festgelegt. Das Auftreten von Trenki mag zwar witzig sein. Pech nur, dass die rüpelhafte Art nicht jedermanns Sache ist, oder, liebe Frauen?
Null Euro Gesprächskosten für Familienmitglieder untereinander. Aber auch null Punkte für dieses gründlich misslungene Werbebild. Da sehen ja noch die MyFaves in ihren Höhlen besser aus.
Wo hat Vodafone bloß diese ellenlange Anrufliste fürs Wochenende abgespickt? Wenn's danach ginge, könnte man das Wochenende ja komplett am Telefon verbringen. Muss ich jetzt etwa sofort mein Telefonierverhalten ändern und mir den Tarif KombiKomfort Wochenende holen? Das kann's doch nicht sein ...
Keine Bilder mehr da mit Menschen die zu Hause surfen? Egal, dann nehmen wir eben irgendein Business-Foto. So ähnlich könnte es zu dieser Werbe-Zusammenstellung für Zuhause Web 2.0 gekommen. Prädikat: besonders einfallslos.