Greenpeace Bericht: Welche IT-Firma ist am umweltfreundlichsten? |
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Nintendo: 0,8 Punkte
Wie bereits im letzten Bericht, ist Nintendo auch diesmal wieder Schlusslicht: Keinen einzigen Punkt konnte es beim Elektronikschrott machen. Zwar bemühte sich das Unternehmen, den CO2-Ausstoss zu senken, allerdings führte das Geschäftswachstum zu einer Steigerung im Ausstoß.
Nintendo: 0,8 Punkte
Microsoft: 2,15 Punkte
LG: 3,3 Punkte
Fujitsu-Siemens: 3,7 Punkte
Philips: 3,7 Punkte
Lenovo: 3,9 Punkte
Sharp: 3,9 Punkte
Apple: 4,1 Punkte
HP: 4,3 Punkte
Motorola: 4,3 Punkte
Panasonic: 4,3 Punkte
Acer: 4,3 Punkte
Toshiba: 4,3 Punkte
Dell: 4,5 Punkte
Samsung: 4,5 Punkte
Nokia: 4,8 Punkte
Sony: 5,1 Punkte
Sony Ericsson: 5,1 Punkte
Wie bereits im letzten Bericht, ist Nintendo auch diesmal wieder Schlusslicht: Keinen einzigen Punkt konnte es beim Elektronikschrott machen. Zwar bemühte sich das Unternehmen, den CO2-Ausstoss zu senken, allerdings führte das Geschäftswachstum zu einer Steigerung im Ausstoß.
Microsoft ist dieses Mal noch schlechter geworden und auf den vorletzten Platz abgerutscht. Die wenigen Punkte, die es bekommen hat, waren hauptsächlich auf den Verzicht auf giftige Chemikalien zurückzuführen.
LG ist weiter abgerutscht und belegt nun den drittletzten Platz. Für Elektronikschrott und Chemikalien gab es Punkte, was Energie betrifft gingen sie dagegen leer aus.
Fujitsu-Siemens ist auf einen der hinteren Plätze zurückgefallen. Punkte gab es hauptsächlich für das Chemikalien-Kriterium. Besonders bei Energieverbrauch und Elektronikschrott schneidet die Firma in der Greenpeace-Studie schlecht ab.
Philips ist drei Plätze nach oben geklettert. Bei Energie hat es die besten Werte von allen, und die Verwendung von hochgiftigen Chemikalien ist eingeschränkt. Leider bekommt Philips einen Punkt abgezogen, da es zwar auf der globalen Homepage die Verantwortung der Hightech-Unternehmen für Elektronikschrott anerkennt, gleichzeitig aber in den USA Mitglied einer Allianz ist, die Gebühren fürs Recycling auf die Kunden abwälzen will.
Lenovo hat sich von seinem vormals sechsten auf den 13. Platz deutlich verschlechtert. Bemängelt wird unter anderem, dass Lenovo nach wie vor keine PVC- und BFR-freien Geräte auf den Markt gebracht hat. Einige Geräte bietet das Unternehmen auch in einer nicht umweltfreundlichen Version an.
Sharp hat vor allem bei den Chemikalien gepunktet. Auch bei Energieeffizienz erzielte es gute Werte, kritisiert wurde es aber vor allem für seine Einstellung zu Elektronikschrott. Lediglich in einigen wenigen Ländern werden die Kunden überhaupt darüber informiert, wie Sie ihr Sharp-Produkt entsorgen können.
Seinen elften Platz verdient sich Apple einerseits dadurch, dass viele neue Produkte frei von Materialien wie PVC sind. Andererseits schneiden die neuen Computer bei der Energieeffizienz gut ab. Beim Elektronikschrott sieht es hingegen schlecht aus.
HP liegt mit Motorola gleichauf und belegt den neunten Platz. Zwar hat es einen Zeitplan beschlossen, um giftige Chemikalien aus seinen Produkten zu verbannen, das bezieht sich aber nur auf die Computersparte.
Motorola hat sich verbessert und liegt nun im Mittelfeld. Die Punkte sind dabei gleichmäßig auf alle Bereiche verteilt. Im Jahr 2007 soll das Unternehmen 5,4 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen bezogen haben.
Steil bergauf ging es für Panasonic. Vom 15. auf den siebten Platz, den es sich mit Acer teilt. Vor allem bei der Energie-Effizienz seiner Produkte schneidet Panasonic sehr gut ab, bekommt aber nicht die volle Punktzahl, da es zum Energieverbrauch seiner Mobiltelefon-Netzgeräte schweigt.
Acer liegt gleichauf mit Panasonic auf dem siebten Platz. Acer hat sich verpflichtet, einige giftige Chemikalien bis 2012 aus seinen neuen Produkten zu verbannen. Dafür schneidet es schlecht beim Recycling ab.
Toshiba hat deutlich an Boden verloren und findet sich nur noch auf Platz sechs wieder. Zwar hat das Unternehmen für einige giftige Stoffe Alternativen entwickelt, leider aber nur für die Computersparte, so Greenpeace
Bei Elektronikschrott und Chemikalien hat Dell mittlere Werte, was Energie betrifft, sieht es schlechter aus. Nach wie vor fehlen PVC- und BFR-freie Produkte. Dafür wurde dem Hersteller angerechnet, dass mittlerweile mehr Produkte mit dem Energy Star-Siegel konform sind.
Samsung findet sich nur noch auf dem vierten Platz wieder: Greenpeace lobt, dass seit November 2007 alle neuen LCD-Monitore PVC-frei sind. Das fällt umso mehr ins Gewicht, da Samsung der weltweit führende Hersteller ist.
Nokia bleibt auf Platz drei und hat schon wieder einen Strafpunkt wegen seines Rücknahme-Programms bekommen. In Indien weiß das Personal nicht über das Rücknahme-Programm Bescheid. Das verhindert eine bessere Platzierung.
Zwar schneidet Sony beim Energieverbrauch nicht so gut ab, dafür hat es mehrere Produkte, die so gut wie frei sind von PVC und BFR, darunter Geräte der Walkman-Serie oder Vaio-Computer. Gelobt wird, dass Sony teilweise freiwillig alte Geräte zurücknimmt und umweltgerecht entsorgt.
Der Handyhersteller hat mit 5,1 von 10 möglichen Punkten seinen ersten Platz zurück erobert. Bei den Chemikalien erreicht das Unternehmen beinahe die volle Punktzahl. Dagegen sind vor allem der Umgang mit Elektronikschrott und das Recycling stark verbesserungsfähig, meint Greenpeace.