HTC Touch Diamond
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HTC Touch Diamond
Als Betriebssystem setzt HTC auf Windows Mobile 6.1. Das Smartphone beherrscht HSDPA und kann sich in WLAN-Netze einwählen.
Dem HTC Diamond räumen wir auf Grund seiner professionellen Arbeitseinstellung gute Karrierechancen ein. In unserem Test schlug er sich recht gut.
Auch für Navigationsaufgaben ist das Diamond dank A-GPS gut gerüstet. Am Heck wird der Bezug zum Namen "Diamond" deutlich. Die Rückseite erinnert an den Fassettenschliff eines Edelsteins.
Das Diamond ist mit 110 Gramm und Abmessungen von 102 x 51 x 12 Millimetern ...
... sogar kleiner und leichter als das iPhone.
Das hochauflösende VGA-Display (640 x 480 Pixel) misst in der Diagonalen 7,1 Zentimeter und liefert brillante Bilder.
Die gebotene Akkulaufzeit ist indiskutabel. Nach nur kanpp 3 Stunden Gesprächszeit bei voller GSM-Sendeleistung ging dem Handy die Puste aus.
Die Kamera nimmt Bilder mit 3,2 Megapixeln auf. Ein Blitz oder ein Fotolicht fehlen allerdings.
Die Navi-Taste ist von einem Sensorring umgeben, der für Zoom und Blätterfunktionen genutzt werden kann.
Der HTC Diamond bietet eine echte Fingerbedienung über den Touchscreen. Möglich macht das die TouchFlo3D-Menüführung.
Der Musik-Player und das Fotoalbum erlauben das - mittels hübsch animierten Blättereffekten - ...
... virtuelle Durchstöbern der Musik- oder Fotosammlung.
Es gibt animierte Wettervorhersagen, mit dem Finger steuerbare Bedienoberflächen und ...
... viele weitere durchdachte Bedienfunktionen.
Aus Platzgründen haben die Entwickler auf eine QWERTZ-Tastatur verzichtet. Dafür lässt sich einen sehr gut bedienbare Touchscreen-Tastatur nutzen. Allerdings ist das Handy als Diamond Pro zwischenzeitlich auch mit QWERTZ-Tastatur erhältlich.
Wenn Sie tiefer in die Funktionen abtauchen, kommen Sie auch beim Diamond wieder zu den gewohnten Windows-Mobile-Oberflächen zurück. Allerdings bietet der Diamond deutlich mehr hübsch gestaltete Bedienoberflächen als die Vorgänger der Touch-Serie.
Im Bereich Programme können Sie alle installierten Anwendungen für einen Schnellzugriff ablegen.
Auch einige Einstellungen können Sie direkt via 3DTouch vornehmen.
Besonders gut ist der Web-Zugriff gelöst.
iPhone lässt grüßen - tippen Sie mit dem Finger zweimal schnell hintereinander auf ein Symbol oder ein Bild einer Website, ...
... wird der Zoom aktiviert.
Das Diamant-Handy gibt es bei T-Mobile als MDA compact IV.
Bei O2 heißt es XDA Diamond und Vodafone hat das Handy ebenfalls im Sortiment.
Im Labor schlägt sich die Kamera ganz gut. Schöne Farben und ausreichend Schärfe sind zu beobachten (Labor Tageslicht, Automatikmodus).
Auch bei Kunstlicht kommt der Automatikmodus nicht aus dem Tritt (Labor Kunstlicht, Automatikmodus).
Der Kunstlichtmodus hingegen produziert etwas zu kühle Farben (Labor Kunstlicht, Kunstlichtmodus).
Bei den Aussenaufnahmen trübt einen gehörige Portion Unschärfe das Bild. Auch die Farben wirken zu knallig.
Helle Bereiche wirken überstrahlt, feine Details werden verschluckt.
Bilder wirken insgesamt wie durch einen feinen Schleier betrachtet.
Ohne Vertrag sind ab 480 Euro für das Handy fällig.