TomTom Go 720 T
TomTom hat seine Go-Serie neu aufgelegt und in ein schnittiges, relativ flach gebautes Gehäuse gesteckt.
TomTom Go 720 T
TomTom Go 720 T
TomTom Go 720 T
TomTom Go 720 T
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TomTom Go 720 T
TomTom Go 720 T
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TomTom Go 720 T
TomTom Go 720 T
TomTom Go 720 T
TomTom Go 720 T
TomTom hat seine Go-Serie neu aufgelegt und in ein schnittiges, relativ flach gebautes Gehäuse gesteckt.
Im Paket finden Sie eine kurze Halterung für die Windschutzscheibe, die auf den Testfahrten keinen Grund zur Klage gab.
Wie gehabt: Die großen Menü-Button lassen sich bequem per Fingertouch bedienen. Und was steckt hinter dem Rettungsring?
Das Hilfe-Menü hat wirklich ein Lob verdient. Darüber führt Sie das Go 720 T geradewegs zu Notfalldiensten in der Nähe oder …
… stellt direkt eine Telefonverbindung zum ADAC oder etwa dem nächsten Krankenhaus her – sofern Sie das Navi mit einem Bluetooth-Handy verbunden haben.
Informationen zur ersten Hilfe können Sie auch nachlesen.
Apropos Handy-Verbindung: Der Einsatz des Go 720 T als Freisprecher hat uns gefallen. Die Sprachqualität war auf beiden Seiten der Leitung gut. Schmankerl: eingehende Kurznachrichten (SMS) liest das Go 720 T auch vor.
Neu beim Go-Update ist die Zieleingabe per Sprache. Ein nützliches Feature, das mit dem 720 T auf Anhieb recht gut klappte - laut und deutlich müssen Sie aber schon sprechen und sich Dialekte möglichst verkneifen.
Wählen Sie den Dialog für die sprachliche Zieleingabe, können Sie etwa …
… die passende Stadt aus der Ergebnisliste per Stimme auswählen, zum Beispiel „eins“ für München. Die Ziffern der Hausnummern müssen Sie nacheinander eingeben, bei Buchstabenzusätzen auf den ABC-Modus per Klick wechseln – oder ganz darauf verzichten.
Genaue Verkehrsinfos landen kostenfrei via TMC pro auf dem Go 720 T. Der ansteckbare Empfänger wird mitgeliefert.
Alternativ können Sie per Handy-Verbindung online Staumeldungen empfangen. Dafür müssen Sie allerdings TomTom PLUS für etwa 40 Euro pro Monat abonnieren. Über den Dienst lassen sich außerdem Wetterdaten, Radarwarner, neue Farbschemata etc. laden.
Wer Fahranweisungen, Telefongesprächen, Musik über die Auto- statt über den Go-Lautsprecher ausgeben will, verbindet Radio und Navi einfach per Kurzenstreckenfunk.
MapShare nennt TomTom die Technik, Kartenfehler selbst auszubügeln und anderen Go-Nutzern zur Verfügung zu stellen.
An Navigationsoptionen und Gimmicks fehlt es dem Go 720 T wahrlich nicht. Da kommen auch multimediale Inhalte nicht zu kurz, selbst Dokumente im TXT- oder HTML-Format zeigt es an.
Der umfangreich gestaltete Player spielt sogar Hörbücher (AA-Files) ab. Wer neben der Zielführung seine Nirvana-Sammlung hören oder die Kleinen mit Räuber Hotzenplotz akustisch beglücken will, muss sich allerdings noch eine zusätzliche Speicherkarte kaufen. Die rund 2 GByte Kapazität im 720 T werden von den Kartendaten fast vollständig in Anspruch genommen.
Trotz der Funktionsfülle ist die Nutzerführung gut und schnell in den Griff zu bekommen. Um Wege zu manchen Anwendungen abzukürzen, können Sie im Schnellstart-Menü …
… wesentliche Funktionen für den direkten Zugriff ablegen.
Einstellungen en masse: Wenn Sie wollen, schlägt das System zum Beispiel auch Fahrpausen vor.
TomTom liefert bei Bedarf Tipps zu einzelnen Funktionen, die das System auch vorliest – ein nützliches und typisches Extra des Herstellers.
Die Kartendarstellungen sind mit den wichtigsten Infos gespickt. Die Statuszeilen können Sie vertikal oder …
… horizontal anzeigen lassen.
Das Go 720 T können Sie mit Bordmitteln via KFZ-Kabel im Auto oder über den Rechner via Dockingstation laden. Ein Netzkabel für die Steckdose wird allerdings nicht beigelegt – beim Paketpreis von rund 500 Euro (Stand: 11. Oktober 2007) unverständlich.
Fazit: Das Go 720 T bietet viel und leistete sich im Test keine groben Schnitzer, die Schwachstellen sind überschaubar. Eine Kombi, die das System zum neuen Spitzenreiter in unserer Bestenliste der Komplett-Navigationssysteme macht (Stand: 11. Oktober 2007).