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Xonio gibt Rat: 18 Tipps gegen Handy-Strahlung

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Xonio gibt Rat: 18 Tipps gegen Handy-Strahlung: Warten Sie, bis die Verbindung steht

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Warten Sie, bis die Verbindung steht

Beim Verbindungsaufbau sendet ihr Handy zunächst immer mit voller Leistung. Erst danach setzt die Leistungsregelung durch das Mobilfunknetz ein.
Tipp: Ganz Vorsichtige halten das Handy erst dann ans Ohr, wenn der Gesprächspartner abgehoben hat.

Highlights dieser Bildergalerie:



Warten Sie, bis die Verbindung steht
Finger weg!
Nur bei gutem Empfang telefonieren
Ortswechsel bei schlechter Verbindung
Im Auto nur mit Außenantenne
Im Zug: Am besten auf den Bahnhof warten
Headset nutzen
Abstand halten
SAR-Wert: Anhaltspunkt, aber wenig aussagekräftig
Blauer Engel spielt praktisch keine Rolle
Strahlenblocker für die Antenne ist Unsinn
Schirm-Mütze oder geschirmte Taschen können Sinn machen
Senkrecht halten bringt nichts
Bluetooth abschalten
WLAN nutzen
Öfter mal ausschalten
Wenig telefonieren
Schnurlose Festnetz-Telefone meiden
Beim Verbindungsaufbau sendet ihr Handy zunächst immer mit voller Leistung. Erst danach setzt die Leistungsregelung durch das Mobilfunknetz ein.
Tipp: Ganz Vorsichtige halten das Handy erst dann ans Ohr, wenn der Gesprächspartner abgehoben hat.
Die Antenne Ihres Handys ist speziell auf die GSM-Frequenzbereiche abgestimmt. Wenn Sie ihr beim Telefonieren mit dem Finger zu nahe kommen, verstimmen Sie die Antenne. Die Folge: Das Sendeverhalten wird schlechter, das Netz fordert das Handy auf, mit höherer Leistung zu senden. Dies gilt vor allem auch für Handys mit integrierter Antenne.
Tipp: Verzichten Sie darauf, Ihr Handy mit dem gestreckten Zeigefinger ans Ohr zu drücken (Bild oben), halten Sie es eher seitlich (Bild unten).
Ihr Handy sendet nicht immer mit voller Leistung. Abhängig von den Sende- und Empfangsbedingungen regelt das Mobilfunknetz die Sendeleistung des Mobiltelefons. Das bedeutet: An Orten mit gutem Empfang sendet Ihr Handy mit weniger Leistung, Ihre Strahlenbelastung sinkt.
Tipp: Telefonieren Sie nur an Orten mit gutem Empfang. Den Empfangsstatus zeigen Handys in der Regel mittels eines kleinen Symbols an, oben im Display eingeblendet.
Ist in Städten die Verbindungsqualität schlecht, liegt es meistens nicht daran, dass die Basisstation zu weit entfernt ist, sondern weil Gebäude oder andere Hindernisse die Mobilfunksignale behindern.
Tipp: Wenn Ihr Handy eine schlechte Verbindung zur Basisstation hat, lohnt es sich häufig einfach ein paar Schritte weiterzugehen. Im Inneren eines Hauses hilft es schon mal, wenn Sie zum Telefonieren ans Fenster gehen. Wenn Sie zuhause immer schlechten Empfang haben, können Sie auch eine Mobilfunkantenne draußen vor Ihrem Fenster anbringen und Ihr Handy dort anschließen.
Die Metallkarosserie der Autos behindert elektromagnetische Wellen. Sie werden abgeschirmt beziehungsweise reflektiert. Die Folge: Die Verbindungsqualität sinkt, das Mobilfunknetz weist das Handy an, mit voller Leistung zu senden, Ihre Strahlenbelastung steigt.
Tipp: Mit einer Außenantenne am Fahrzeug sind Sie im Innern wesentlich weniger Strahlung ausgesetzt. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die bessere Verbindung muss das Handy mit weniger Leistung senden und der Akku hält länger.
Die Mobilfunknetze sind entlang der Bahnstrecken nicht gut ausgebaut. Oft ist die Verbindungsqualität schlecht. Die Folge: Ihr Handy sendet meistens mit maximaler Leistung.
Tipp: Gehen Sie – wenn vorhanden – in einen Repeater-Wagen, die mit einem Handy-Symbol gekennzeichnet sind. Hier haben Sie etwas besseren Empfang. Empfehlenswerter allerdings: Warten Sie mit dem Telefonieren bis der Zug am Bahnhof stoppt.
Je größer der Abstand zwischen Handy und Kopf, umso weniger Leistung wird eingestrahlt.
Tipp: Eines der besten Mittel, um den Abstand zu vergrößern, ist ein Headset. Die Gefahr, dass das Headset über induktive Kopplung zwischen Kabel und Handy-Antenne selbst anfängt zu strahlen, hält Dr. Bahr vom renommierten Messinstitut IMST für sehr gering: "In der ganz überwältigenden Mehrzahl der Fälle reduziert ein Headset die in den Kopf eingestrahlte Leistung deutlich.“
Tragen Sie Ihr Handy nicht ständig nah am Körper.
Tipp: Legen Sie das Handy im Büro zum Beispiel einfach auf den Schreibtisch, oder nachts - wenn Sie Ihr Handy auch dann eingeschaltet lassen - statt auf den Nachttisch auf einen weiter entfernten Stuhl. Am besten legen Sie es ans Fenster, dort ist der Empfang meistens besser.
Roboter bei SAR-Messung: Bei neueren Handys geben die Hersteller die Spezifische Absorptionsrate (SAR) an. Sie ist ein Maß für die Leistung, die ein Handy bei maximaler Sendeleistung in einen Kopf einstrahlt. Den Grenzwert von 2,0 Watt pro Kilogramm halten alle Handys auf dem deutschen Markt ein. Ein weiteres wichtige Kriterium ist das Abstrahlverhalten eines Handys: Je besser es ist, umso effektiver funkt das Handy. Handys mit guten Abstrahleigenschaften müssen selten mit maximaler Leistung senden. Der SAR-Wert bietet daher zwar einen Anhaltspunkt, sagt allein aber wenig über die tatsächliche Strahlenbelastung aus.
Tipp: Entscheiden Sie sich trotzdem am besten für ein Handy mit kleiner SAR und gutem Abstrahlverhalten.
Hauptkriterium für die Vergabe des "Umweltzeichen, weil strahlungsarm", auch "Blauer Engel" genannt, ist eine maximale SAR von 0,60 Watt pro Kilogramm (W/kg), das Abstrahlverhalten des Handys wird nicht berücksichtigt. Die 0,60 W/kg wurden nicht auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse über eine mögliche Gesundheitsgefährdung festgelegt, sondern so gewählt, dass 15 Prozent der Handys auf dem deutschen Markt den Wert einhalten. Bislang verwendet kein Handyhersteller den "Blauen Engel" - auch nicht für die Modelle, die die Voraussetzungen der Jury Umweltzeichen erfüllen.
Tipp: Hier gilt nur Obacht, sollte dennoch mal ein Handy-Paket mit einem "Blauen Engel" auftreten.
Es wird viel Unsinn in Sachen Strahlenschutz verkauft. Die meisten Strahlenblocker bewirken nichts oder verschlechtern nur das Empfangs- und Sendeverhalten des Handys. Die Folge: Das Netz weist das Handy an, mit höherer Leistung zu senden. Die Strahlungsbelastung sinkt in der Regel nicht. In schlecht versorgten Gebieten kann es sogar geschehen, dass ein Handy mit Strahlungsblocker keine Verbindung mehr zum Netz herstellen kann, während das gleiche Modell ohne Blocker problemlos funkt.
Tipp: Machen Sie einen großen Bogen um derartige Strahlenblocker. Das spart schlichtweg Geld.
Im Gegensatz zu Strahlenblockern können etwa Mützen aus Material mit integrierten sowie netzförmig angeordneten Metallfäden Strahlung effektiv abschirmen. Hier werden die Strahlen nicht absorbiert sondern reflektiert und schwächen die Sendeleistung meist kaum.
Tipp: Nutzen Sie Mützen wie die Phone-Cap (Bild), die als Strahlenschutz verkauft werden. Sinnvoll sind auch Handy-Taschen, die zum Körper hin abschirmen. Im Stand-by sendet das Handy zwar selten, dann aber mit voller Leistung. Beim Telefonieren sollten sie das Handy aus der Tasche holen oder mit Headset telefonieren.
Gelegentlich wird empfohlen, das Handy beim Telefonieren möglichst senkrecht zu halten, um den Empfang zu verbessern. Da die Wellen aber schon in kurzer Entfernung zur Basisstation keine bevorzugte Schwingungsrichtung mehr haben, bringt das Ausrichten der Antenne nichts.
Tipp: Verbiegen Sie sich nicht und halten Sie das Handy beim Telefonieren einfach ganz normal ans Ohr.
Haben Sie den Drahtlos-Funk Bluetooth im Handy eingeschaltet, setzten Sie sich einer zusätzlichen Strahlungsquelle aus – wenn auch die wesentlich geringer ist als die zum Telefonieren (GSM-Netz).
Tipp: Wer auf Nummer Sicher gehen will, aktiviert die Bluetooth-Schnittstelle im Handy nur dann, wenn sie gebraucht wird. Das gilt übrigens auch aus Energiespar-Gründen. Die meisten Handys halten mit deaktiviertem Bluetooth länger durch. Zudem empfiehlt sich das Abschalten wegen der vielen Sicherheitslücken, die immer wieder bei Bluetooth auftauchen.
Surfen im mobilen Internet wird zusehends häufiger genutzt. Das macht immer mehr Spaß, verringert aber nichtdie Strahlenbelastung.
Tipp: Wenn Sie die Wahl haben per WLAN oder übers Mobilfunk-Netz online zu gehen, sollten Sie sich für ersteres entscheiden. Bei WLAN sendet das Handy mit weniger Leistung als im GSM/UMTS-Betrieb und das potenzielle Risiko sinkt. Ansonsten gilt wie bei Bluetooth: Deaktivieren Sie die WLAN-Funktion, wenn Sie sie nicht benötigen. Damit senken Sie auf jeden Fall die Gesamt-Strahlenbelastung.
Hand aufs Herz – Sie müssen doch sicher nicht stets auf Empfang sein?
Tipp: Schalten Sie Ihr Handy aus, wenn Sie es nicht brauchen. Denn auch im Stand-by-Betrieb funkt das Telefon gelegentlich, um den Kontakt mit der Basisstation zu halten.
In der Kürze liegt die Würze. Knappe Gespräche bringen meist mehr – auch beim Thema Strahlenbelastung. Tipp: Wenn Sie glauben, dass Handystrahlen schädlich sind, sollten Sie die Telefonate mit Ihrem Mobiltelefon so kurz wie möglich halten. Oft ist auch ein Festnetz-Apparat in der Nähe.
Sind schnurlose Festnetz-Telefone die absolut sichere Alternative?
Tipp: Wer bei Handy-Strahlen auf Nummer sicher geht, der sollte auch schnurlose Festnetz-Telefone (DECT) meiden. Grund: Diese strahlen rund um die Uhr in den eigenen vier Wänden. Ein Telefon mit Kabel ist dagegen völlig unbedenklich – hat allerdings schon fast Seltenheitswert. (Foto: radio-antik.de)