Praxis-Test: Spodtronic - Internet-Radio auf dem Nokia N95 |
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Praxis-Test: Spodtronic - Visual Radio fürs Handy
Über 200 Radiosender bringt die Gratis-Software Spodtronic nach Angaben der Entwickler aufs Handy - per Internet-Streaming. Zuerst muss aber das Programm installiert werden.
Highlights dieser Bildergalerie:
Praxis-Test: Spodtronic - Visual Radio fürs Handy
Installation
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Fazit
Über 200 Radiosender bringt die Gratis-Software Spodtronic nach Angaben der Entwickler aufs Handy - per Internet-Streaming. Zuerst muss aber das Programm installiert werden.
Spodtronic ist für folgende Nokia-Handys verfügbar: 5700, 6290, E60, E61, E61i, E65, E70, N71, N73, N80, N91, N93, N93i und N95, 6630, 6680, 6681, 6682, N70 und N90. Die Software kommt über die Nokia PC-Suite ("Anwendungen installieren") problemlos aufs Handy. Aufs Handy kommt die Datei mit der Nokia PC Suite über den Menüpunkt "Anwendungen installieren".
Die Version 2.1 unterstützt auch mein Nokia N95.
Schwierige Entscheidung: Der Platz im Telefonspeicher ist knapp. Wer seine Speicherkarte öfter wechselt, sollte dennoch die interne Lösung wählen.
Transparent: Spodtronic zeigt an, auf welche Funktionen es zugreift. Unter anderem werden Benutzerdaten ausgelesen.
Die Installation dauert etwa zehn Sekunden. Anschließend finde ich das Spodtronic-Icon im Ordner „Programme“ meines N95.
Vor dem Start erklärt sich der Nutzer mit den Lizenzbedingungen einverstanden.
Spodtronic legt einen User-Account an, eine entsprechende Info geht auch per SMS auf meinem N95 ein. Wofür der Account gut sein soll, erschließt sich allerdings nicht. Auch auf der Spodtronic-Webseite gibt dazu keine Infos.
Diese Warnung ist angebracht: Spodtronic schickt für eine halbe Stunde Radio hören etwa 9 MByte Daten durch die Leitung. Das heißt: Nur Flatrate-Nutzer können sicher sein, dass sie beim Radio hören keine horrenden Kosten verursachen.
Doors-Wochen bei Spodtronic - bzw. beim Sponsor Virgin: Auf der Startseite von Spodtronic finden sich außerdem Links zu den Radiosendern und zu den zahlreichen Podcasts. Unter "Info/Setup" lässt sich der Datenzugang einrichten.
Das Menü "Live Radio" bietet drei Optionen: Von Spodtronic ausgewählte Sender (stark Virgin-lastig), meine Bookmarks und das Gesamtverzeichnis aller Stationen.
Ich wähle in den Top-Stationen den House-Kanal von DI.FM aus.
Ein Klick auf die Fünf-Wege-Taste öffnet dieses Menü. Ich kann den Stream starten, eine Sender-Beschreibung lesen oder den Sender bookmarken.
Vor dem Start muss der Zugang ins mobile Internet ausgewählt werden. Wer zuhause oder anderswo per W-LAN surfen kann, sollte hier diesen Zugang wählen. Dann ist Spodtronic kostenlos.
Das Laden des Streams dauert nur wenige Sekunden - egal, ob per UMTS oder W-LAN verbunden wird.
Zur Musik erscheint das Sender-Logo. Der rote Balken unten im Bild zeigt die Lautstärke an. Sie kann über einen Druck nach rechts auf die Fünf-Wege-Taste geregelt werden. Der blaue Balken zeigt an, wann das Info-Bild wechselt. Der Wechsel kann durch Klicken auf "Next" sofort vorgenommen werden.
Ich klicke auf "Next" und erhalte eine Beschreibung des DI.FM-Programms.
Denselben Zweck erfüllt der Punkt "Description" im Top-Stationen-Menü.
Die 200 Sender sind nach Genres und Ländern abgelegt.
Hier die ersten von insgesamt 19 Stilrichtungen.
Diese Anfrage ergibt immerhin drei Treffer - allerdings keine deutschen Sender.
Warum bezeichne ich Spodtronic als "Visual Radio"? Hier ein Überblick über die Möglichkeiten. Wir starten mit der Cover-Anzeige.
Dann folgt die Info zum aktuellen Album.
Bei einigen Sendern kann ich zudem die gespielten Songs bewerten.
Dafür bekomme ich die durchschnittliche Wertung aller Nutzer angezeigt.
Spodtronic ist ein rundum überzeugendes Radio-Angebot - von der Senderauswahl über die ordentliche Soundqualität bis zu den ausbaufähigen Interaktions-Möglichkeiten. Trotzdem kann ich es aufgrund der großen Datenmengen, die beim Streaming fließen, nur Nutzern mit einer mobilen Daten-Flatrate uneingeschränkt empfehlen.