Praxis-Test: Navigation mit Nav4All und dem Nokia N95 |
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Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Im Auto
Keine Halterung nötig: Das Nokia N95 lässt sich problemlos in die Konsole meines Renault klemmen. Die Anzeige ist auf dem N95-Display im Querformat sehr gut lesbar.
Highlights dieser Bildergalerie:
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Im Auto
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Programm-Icon
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Sprache
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Audio-Dateien
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Hauptmenü
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: GPS-Verbindung
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Wo bin ich?
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Adressen
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Adresse eingeben
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Start der Navigation
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Anzeige
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Routenliste
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Kartenansicht
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Zoom
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Zoom (2)
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Streckeninfo
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Points Of Interest
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: POI (2)
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Ziel anzeigen
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Alternative Route
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Einstellungen
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Internes GPS nutzen
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Sprachausgabe
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Tunnel
Praxis-Test Nav4All mit dem Nokia N95: Ziel erreicht
Keine Halterung nötig: Das Nokia N95 lässt sich problemlos in die Konsole meines Renault klemmen. Die Anzeige ist auf dem N95-Display im Querformat sehr gut lesbar.
Ein Klick auf das Nav4All-Icon im Menü „Programme“ startet die Navigation.
Nach der Installation folgt das Feintuning: Zunächst stelle ich die passende Sprache ein.
Dann folgen die passenden Audio-Dateien für die Sprachausgabe. Dabei kann ich zwischen „Deutsch-Männlich“ und „Deutsch-Weiblich“ wählen.
Nach der Sprachwahl erscheint das Hauptmenü von Nav4All.
Unter „GPS-Informationen“ kann ich sehen, ob Nav4All Verbindung mit dem GPS-Empfänger aufgenommen hat und ob dieser ein Signal empfängt. Das funktionierte im Praxis-Test hervorragend: Der interne GPS-Empfänger des Nokia N95 wird erkannt, das klappt etwa beim kostenpflichtigen Programm Route 66 nicht. Schon zwei Minuten später werden unter „Status“ die Koordinaten angezeigt und ich kann meine Route eingeben. Probleme bekommt der Empfänger allerdings, wenn ich losfahre bevor ich Nav4All starte. Dann kann es bis zu 15 Minuten dauern, bis ein Satellit gefunden wird.
Nav4All zeigt mir unter „Wo befinde ich mich“ im Hauptmenü meine aktuelle Position an.
Eingegebene Adressen können gespeichert werden, dafür gibt es im Menü „Navigieren nach …“ gleich elf Möglichkeiten, unter anderem: „Zuhause“, „Büro“ und das Adressverzeichnis „My Nav4All adresses“.
Die Adresseingabe ist einfach und komfortabel – wenn man sich nicht dadurch verwirren lässt, dass Nav4All nach Eingabe einer Stadt oder einer Postleitzahl erst die Hausnummer und dann den Straßennamen abfragt.
Ist die Adresse eingegeben und bestätigt, startet die Navigation durch Klicken auf „Weiter“.
Die Anzeige ist schlicht, aber übersichtlich. Unterhalb des Richtungspfeils wird die Entfernung zur nächsten Abzweigung angezeigt. Oben rechts: die Entfernung zum Ziel.
Ein Klick nach rechts auf die Fünf-Wege-Taste des N95 bringt mich zur Routenliste.
Nav4All bietet auch eine Kartenansicht. Sie wird über das Hauptmenü („Karte“) erreicht.
Die Zoomfunktion lässt sich über die Fünf-Wege-Taste komfortabel bedienen. Allerdings sollten Nav4All-Nutzer im Hinterkopf behalten, dass beim Navigieren die Menge der empfangenen Daten berechnet wird. Je länger ich die Kartenfunktion nutze, desto teurer wird die Navigation.
Je weiter ich in die Karte zoome, desto mehr Informationen werden angezeigt. Der lila Punkt markiert mein Auto.
Eine weitere Anzeige, die beim Fahren durch Klick nach rechts erreicht wird: die Streckeninformation.
Während der Fahrt können auch spezielle Wegpunkte („Points of interest/POI“) angesteuert werden. Sie werden in der Kartenansicht als weißer Punkt dargestellt.
Habe ich einen POI gefunden, kann ich die Routenplanung durch Klick auf „Weiter“ anpassen.
Auch die Zielanzeige lässt sich durch Klick nach rechts leicht erreichen.
Noch nicht in Nav4All integriert: die Wahl einer alternativen Route.
Ein Blick in die „Einstellungen“, die vom Hauptmenü aus erreicht werden, zeigt: Nav4All lässt sich individuell einrichten – von der Sprache bis zur Warnung vor überhöhter Geschwindigkeit. Im Einstellungsmenü wird auch der GPS-Empfänger ausgewählt.
Wichtig für Nutzer des Nokia N95: Im Menü „GPS einrichten“ kann ich „Internal GPS“ auswählen. Dann nutzt Nav4All den internen Empfänger des N95 und ich muss keine externe GPS-Maus benutzen.
Zurück zur Navigation: Die gut verständliche Sprachausgabe von Nav4All passt gut zu den klaren Pfeilanzeigen.
Probleme gibt es nur in Tunneln: Nav4All verliert den Kontakt zum Satelliten. Es dauert manchmal einige Minuten, bis die Software die Route neu berechnet hat.
Fazit: Nav4All und das Nokia N95 bilden ein Team, das zum Ab-und-zu-Navigierern völlig ausreichen dürfte. Wer nur ein- bis zweimal im Monat eine Route suchen muss, fährt mit diesem Duo billiger als mit der von Nokia integrierten Navi-Lösung. Die Pluspunkte: Klare Anzeige und Sprachausgabe, viele Einstellungsmöglichkeiten, leicht zu bedienen. Die Minuspunkte: GPS-Verbindungsaufbau dauert manchmal zu lang, keine Kostentransparenz.