Sie befinden sich hier: Home
14. März 2007 13:37


1 MBit/s mit dem Handy - ganz ohne UMTS


EDGE Evolution
Mehr Daten: EDGE Evolution verwendetet auch 16QAM und 32QAM.
 
Ericsson will bestehende GSM/EDGE-Netze bis zum Jahr 2009 so ausbauen, dass die Nutzer Daten mit bis zu einem Megabit pro Sekunde empfangen können. Die durchschnittliche Datenrate bei "EDGE Evolution" soll bei etwa 400 kbit/s liegen. Zum Vergleich: UMTS-Handys ohne HSDPA-Verstärkung empfangen Daten mit maximal 384 kbit/s, der Durchschnitt liegt bei 320 bis 350 kbit/s.

Zudem sollen die Paketlaufzeiten bei EDGE Evolution unter 100 Millisekunden liegen. Netzbetreiber mit EDGE-fähigen Basisstationen von Ericsson müssten nur neue Software einspielen, teilte das Unternehmen heute mit.

Die Technik
Erreicht werden sollen die höheren Datenraten vor allem durch die Verwendung von zwei Frequenzbändern im Downlink und durch effizientere Übertragungsverfahren: Bei "EDGE Evolution" sind zusätzlich zu den Standard-EDGE-Modulationsverfahren 8PSK und GMSK auch 16QAM und 32QAM vorgesehen, eine effektivere Kanalkodierung durch Turbo-Codes und schrittweise Erhöhung der Redundanz bei schwierigen Übertragungsbedingungen sorgen zusätzlich für eine höhere spektrale Effizienz.

Für die EDGE-Weiterentwicklung werden neue Endgeräte notwendig, in einem aktuellen White Paper geht Ericsson davon aus, dass schon im Laufe des nächsten Jahres die ersten EDGE-Evolution-fähigen Endgeräte auf den Markt kommen werden.

Doch zunächst muss die EDGE-Weiterentwicklung endgültig standardisiert werden. Die Spezifikationen sind Bestandteil des 3GPP Release 7, dessen Verabschiedung für dieses Jahr geplant ist.
  (wop)

EDGE: So funktioniert der neue Datenturbo


Diskutieren Sie mit!

Weitere Diskussionen 
Send2Friend   Print  

Sponsored Links

 
anzeige
anzeige

Partner