1 MBit/s mit dem Handy - ganz ohne UMTS
Zudem sollen die Paketlaufzeiten bei EDGE Evolution unter 100 Millisekunden liegen. Netzbetreiber mit EDGE-fähigen Basisstationen von Ericsson müssten nur neue Software einspielen, teilte das Unternehmen heute mit. Die Technik Erreicht werden sollen die höheren Datenraten vor allem durch die Verwendung von zwei Frequenzbändern im Downlink und durch effizientere Übertragungsverfahren: Bei "EDGE Evolution" sind zusätzlich zu den Standard-EDGE-Modulationsverfahren 8PSK und GMSK auch 16QAM und 32QAM vorgesehen, eine effektivere Kanalkodierung durch Turbo-Codes und schrittweise Erhöhung der Redundanz bei schwierigen Übertragungsbedingungen sorgen zusätzlich für eine höhere spektrale Effizienz. Für die EDGE-Weiterentwicklung werden neue Endgeräte notwendig, in einem aktuellen White Paper geht Ericsson davon aus, dass schon im Laufe des nächsten Jahres die ersten EDGE-Evolution-fähigen Endgeräte auf den Markt kommen werden. Doch zunächst muss die EDGE-Weiterentwicklung endgültig standardisiert werden. Die Spezifikationen sind Bestandteil des 3GPP Release 7, dessen Verabschiedung für dieses Jahr geplant ist. (wop) EDGE: So funktioniert der neue Datenturbo Diskutieren Sie mit!
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