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7. November 2006 10:30


BenQ-Mobile: Pleitegefahr war lange bekannt


Die finanziellen Probleme des Handy-Herstellers BenQ-Mobile wurden im Vorfeld der Insolvenz offenbar verschleiert. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ habe das Management bereits seit Mitte August von der drohenden Pleite Kenntnis gehabt. Einige Verantwortliche hätten das Unternehmen bereits zu diesem Zeitpunkt aufgegeben.

Der BenQ-Mobile-Finanzchef Wang hatte im August in einem internen Schreiben an Spitzenmanager von BenQ-Mobile und die BenQ-Führung in Taiwan auf die heikle Finanzlage hingewiesen: Das Budget, das BenQ Taiwan für das Gesamtjahr 2006 zur Verfügung gestellt habe, sei bereits aufgebraucht, hieß es in dem Schreiben.

Rücktritte gefordert
Auch gegen Siemens wurden neue Vorwürfe laut. Nach einem Bericht des ARD-Magazins „Report-Mainz“ soll es Siemens versäumt haben, eine Standortsicherung mit BenQ auszuhandeln. Entsprechende Verträge seien nur von Siemens, nicht aber von BenQ unterzeichnet worden.

Außerdem seien Warnungen und schlechte Prognosen von Finanzexperten, die den Verkauf der Handy-Sparte an BenQ als sehr risikoreich einstuften, unbeachtet geblieben.
  (ls)

BenQ-Siemens-Handys auf dem Prüfstand

Reden Sie mit im Xonio-Blog: BenQ-Siemens am Ende


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