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4. Juli 2007 16:02


G-mail: Google verliert Prozess um Markenrecht


Gmail: Daniel Giersch darf seinen Mail-Service weiterhin so nennen.
 
Im Rechtsstreit Google gegen Daniel Giersch hat der 33-jährige Unternehmer aus Norddeutschland gewonnen. Das Hanseatische Oberlandesgericht entschied heute zu Gunsten von Giersch, der seinen Service namens "G-mail...und die Post geht richtig ab" weiterhin unter diesem Namen betreiben darf. Google hatte geklagt, weil der Internet-Konzern seinen weltweiten E-Mail-Dienst Gmail nennt. Nun darf Google diesen Namen zumindest in Deutschland nicht mehr verwenden. Seit 2005 bietet Google seinen Mail-Service ohnehin unter "GoogleMail" an.

Giersch hatte sich die Marke schon im Jahr 2000 gesichert. Die Rechtslage sei sogar so eindeutig, dass die Revision Googles vor dem Bundesgerichtshof nicht zugelassen wurde, sagte Gierschs Anwalt Sebastian Eble.

In Spanien, Portugal und der Schweiz streiten sich Giersch und Google immer noch vor Gericht. In Österreich hingegen hat Giersch laut Google-Sprecher Kay Oberbeck eine Unterlassungserklärung abgegeben.

"G-mail" ist ein so genanntes hybrides Mail-System, das klassische Briefpost und E-Mails kombiniert.
  (cla)


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