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18. Januar 2007 14:00


Gefängnisstrafe für SMS-Gerüchte


Chinesin: SMS-Gerüchte unter Strafe.
 
Die Verbreitung von Gerüchten per Handy-Kurznachricht soll in China künftig mit Gefängnis geahndet werden. Laut der Website "China Tech News" beträgt die Maximalstrafe fünf Jahre.

Auslöser war eine Ketten-SMS, die vor infiziertem Schweinefleisch auf Pekings Märkten gewarnt hatte. Die massenhaft verbreitete Nachricht berichtete von Schweinen auf lokalen Märkten, die mit einem Virus infiziert seien. Der Verzehr des Fleischs sollte Hirnhautentzündungen auslösen.

In China gibt es rund 450 Millionen Handy-Nutzer, die jährlich mehr als 300 Milliarden SMS verschicken.
  (dcn)

China: Regierung will 300 Milliarden SMS zensieren


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