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2. Januar 2007 08:18


Gescheitert: Keine Rettung für BenQ Mobile


BenQ Mobile: Insolvenzverfahren wird eröffnet.
 
Für den Handy-Hersteller BenQ Mobile gibt es keine Rettung mehr. Bis Silvester habe es kein Angebot für das Unternehmen gegeben, sagte eine Sprecherin des Insolvenzverwalters Martin Prager am Neujahrstag. Über die ehemalige Mobiltelefon-Sparte von Siemens wird nun das Insolvenzverfahren eröffnet.

Der Betrieb von BenQ Mobile - die Zentrale in München und die Produktion in Kamp-Lintfort am Niederrhein - werden stillgelegt. Ein Investor könnte noch die Fertigung aus der Insolvenzmasse herauskaufen. Die meisten der Mitarbeiter erhalten ihren Lohn ab sofort von einer größtenteils von Siemens finanzierten Transfergesellschaft. Von dort sollen sie auf neue Stellen vermittelt werden.

BenQ Mobile ist seit Ende September zahlungsunfähig, nachdem die taiwanesische Mutter den Geldhahn zugedreht hatte. Die Asiaten hatten das Mobiltelefongeschäft von Siemens plus einer Mitgift von mehr als 400 Millionen Euro übernommen.
  (dcn)

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