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5. November 2007 14:23


Microsoft gegen Mandriva: Alles fair abgelaufen


Classmate-PC: Von Intel gebaut, kompatibel zu Linux und Windows.
 
In einem offenen Brief hatte Mandriva-CEO Francois Bancilhon Microsoft vorgeworfen, sich in ein Geschäft mit der nigerianischen Regierung eingemischt zu haben. Microsoft will von einem falschen Verhalten aber nichts wissen.

Laut Internetnews.com sagte ein Sprecher von Microsoft, dass man mit Nigeria schon lange Kontakt pflege, um der Regierung und Industrie vor Ort zu helfen. Microsoft handle dabei innerhalb der Grenzen der nigerianischen und internationalen Gesetze.

Nigerias Regierung hatte 17.000 Classmate-PCs bestellt, die mit Mandriva-Linux ausgeliefert werden, anschließend aber bekannt gegeben, dass man doch Windows darauf installieren wolle. Bancilhon glaubt, dass Microsoft dahinter stecke.

In dem Statement spricht Microsoft nicht direkt von Mandriva oder Bancilhon, sondern nur von einer starken Nachfrage nach Windows für Billig-Notebooks. Und Microsoft wolle diese Bedürfnisse befriedigen. Jeder habe die frei Wahl sich für oder gegen eine Software oder Technologie zu entscheiden.
  (cla)

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