One XP per Child: Windows für Arme
Allerdings soll XP das ursprünglich eingesetzte Linux-Betriebssystem nicht verdrängen. Einer Pressemitteilung Microsofts zufolge „besteht die Absicht, eine Version des CO-Laptops zu entwickeln, die gleichzeitig beide Betriebssysteme beherbergt.“ So könne dem Kunden die Möglichkeit gegeben werden, den Computer optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dabei stößt diese neue Kooperation jedoch nicht nur auf Begeisterung: Richard Stallman von der Free Software Foundation hatte die Entscheidung des OLPC-Gründers Nicholas Negroponte kritisiert, da Windows – anders als Linux – keine Einblicke in die eigene Softwarearchitektur erlaubt. Dies führe das didaktische Konzept des XO-Laptops ad absurdum, da dieser seine Funktionsweise für die Nutzer offen legen sollte. Der OLPC-Laptop ist bereits das zweite Projekt Microsofts, das den Zugang zu Computern für Kinder aus Entwicklungsländern erleichtern soll. Zuvor hatte Microsoft schon mit Intel kooperiert und eine Windowsversion für den XO-Konkurrenten Classmate PC entwickelt. Kritiker werfen Microsoft allerdings vor, dass es dem Konzern vor allem um eine strategische Positionierung seiner Produkte in den wichtigen Wachstumsmärken gehe. (jamö) Das können die Konkurrenten des Eee-PC Preisvergleich: Microsoft Windows Vista Diskutieren Sie mit!
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