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3. Januar 2007 09:57


Siemens soll Saddam geschmiert haben


Die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt gegen Siemens wegen Schmiergeldzahlungen an das irakische Regime unter Saddam Hussein. Das berichtet die "Financial Times Deutschland".

Die Staatsanwaltschaft prüft, ob Siemens möglicherweise gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen hat, schreibt die Zeitung. Dabei werde ein sechsstelliger Euro-Betrag untersucht, der möglicherweise illegal an die Regierung von Saddam Hussein für Aufträge im Irak gezahlt wurde.

Die Ermittlungen der Nürnberger Staatsanwaltschaft gehen auf einen Bericht der UNO vom November 2005 zurück. Darin finden sich die Namen von 63 deutschen Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem UNO-Hilfsprogramm "Öl für Lebensmittel" im Irak Schmiergelder an den Ex-Machthaber Saddam Hussein gezahlt haben sollen.
  (dcn)

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