iPhone-Verkaufsstart: Apple-Handy nicht ausverkauft
Tausende von Kunden hatten teilweise tagelang vor den 164 Apple-Stores und den 1.800 Läden des Netzbetreibers AT&T gewartet, der das iPhone in den USA exklusiv mit einem Mobilfunkvertrag anbietet. Sie wurden begleitet von Scharen von Reportern und Kamera-Teams, die den Verkaufsstart zu einem Großereignis in den Medien machten. In Interviews zeigten sich alle Käufer begeistert von ihrem Apple-Handy. „Wenn Apple Brot verkaufen würde, würde ich auch das kaufen“, sagte Andrew Kaputsa, ein iPhone-Käufer in Chicago, der „New York Times“: „Alles was sie anfassen, hat Hand und Fuß.“
Am Freitag um 18 Uhr (Ortszeit) öffneten die Shops in den USA und bis zum Ladenschluss war das iPhone nicht ausverkauft. Das 499 Dollar (für die 4-GByte-Version) bzw. 599 Dollar (für die 8-GByte-Version) teure Handy war auch am Samstag laut Informationen auf der Apple-Webseite in den gesamten USA noch verfügbar. Im Online-Store kann es ebenfalls bestellt werden, Käufer müssen allerdings zwei bis vier Wochen auf das Gerät warten. Da es mit einem AT&T-Vertrag gekoppelt ist, dürfte das US-iPhone zudem in Europa nicht funktionieren. Apple-Chef Steve Jobs will in den ersten 18 Monaten nach Verkaufsstart 18 Millionen Stück des Touchscreen-Handys verkaufen. Nach Einschätzungen von Analysten wird Apple künftig das iPhone in verschiedenen Versionen und zu unterschiedlichen Preisen anbieten. Das sagte Mike McGuire von Gartner der US-Tageszeitung „USA Today“. Diese Strategie wendet Apple bereits erfolgreich beim iPod an. Marktforscher rechnen damit, dass 2015 über 100 Millionen iPhones pro Jahr verkauft werden könnten. (uba) US-iPhone im Test - Viel Lob von den Experten Die hohe Kunst des Komforts - Alle Infos zum iPhone Diskutieren Sie mit!
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